Nach einem Unfall in Thailand musste Prinz Frédéric von Anhalt nun erneut medizinisch behandelt werden. Eine zuvor genähte Wunde hatte sich wieder geöffnet – mit ernsten Folgen.
Vor wenigen Wochen war Prinz Frédéric von Anhalt in Phuket von einem Auto angefahren und verletzt worden. Eine offene Wunde am Arm wurde damals genäht, die Fäden später in Deutschland entfernt. Während Dreharbeiten zu einer neuen Realityshow in Donaueschingen bemerkte er nun, dass die Wunde erneut aufgegangen sei und stark blutete.
Gegenüber BILD erklärte er: „Ich war zu Dreharbeiten einer neuen Realityshow in Donaueschingen. Dort bemerkte ich, dass eine Wunde am Arm wieder aufgegangen war, die stark blutete und schmerzte. Ich konnte kaum mit meiner Hand in mein Gesicht fassen.“
Not-Operation unter Vollnarkose
Ein befreundeter Arzt habe die Verletzung vor Ort begutachtet und festgestellt, dass etwas nicht stimme. Daraufhin sei er mit dem Krankenwagen in eine Klinik nach Waldshut-Tiengen gebracht worden. Dort wurde er notoperiert.
Der behandelnde Arzt Dr. Dr. Andreas Dorow sagte zu BILD: „Wir haben auf der Wunde während einer Vollnarkose eine große Menge Eiter sowie Schmutzpartikel, die anscheinend noch von der Unfallstelle auf der Straße in Thailand stammen, entfernt.“
Gefahr lebensbedrohlicher Folgen
Laut Dorow sei der Eingriff dringend gewesen. „Hätte man noch etwas länger mit der Operation gewartet, hätte die Gefahr bestanden, dass der Eiter auch die Knochen befallen hätte. Die Folge hätte lebensbedrohlich sein können.“
Eine Sepsis oder sogar eine Amputation des Arms hätten drohen können, wenn die Symptome unentdeckt geblieben wären. Derzeit wird Prinz Frédéric mit mehreren starken Antibiotika behandelt und trägt eine Armschiene.
Persönliche Worte des Reality-Stars
Der 81-Jährige erklärte weiter: „Ich bin wirklich nicht wehleidig und war bis zum letzten Jahr nie krank. Als ich mit 21 Jahren meinen Führerschein machte, habe ich mich auf glatter Fahrbahn mit meinem Wagen mehrfach überschlagen und kam relativ unverletzt aus dem Autowrack heraus. Damals hatte ich einen Schutzengel. Heute weiß ich, dass meine verstorbene Frau Zsa Zsa Gabor, die ich jahrelang liebevoll pflegte, von oben auf mich aufpasst.“