Produzent Brauner: "Er war eine der Vorzeigefiguren der Nazis".
Filmproduzent Artur Brauner (94) hat heftige Kritik an dem neuen Dokudrama "George" über Leben und Wirken des Schauspielers Heinrich George geübt. Der Film habe ihn "tief aufgewühlt" und nachhaltig verärgert, schreibt Brauner im Nachrichtenmagazin "Focus". George sei in der Nazi-Zeit nicht "wehrlos" gewesen. "Er war dem Regime zu Diensten, das den größten Massenmord aller Zeiten befohlen hat."
Große TV-Premiere
Große TV-Premiere In dem Film, der diesen Montag (22.7.) auf Arte und Mittwoch in der ARD ausgestrahlt wird, spielt "Schimanski"-Darsteller Götz George (74) seinen berühmten Vater. Schauspielerisch sei das zwar "herausragend", doch Götz George glorifiziere seinen Vater darin. Er stelle ihn als großen Schauspieler dar, der "nicht viel zur Verbreitung der Nazi-Ideologie beigetragen" habe, schreibt Brauner. "Dabei weiß er genau, wer sein Vater war. Er war eine der Vorzeigefiguren der Nazis." Vater von Götz
Götz George Vater erregt Gemüter
George erregt Gemüter Heinrich George (1893-1946, "Berlin - Alexanderplatz") habe sich "ganz bewusst mit dem schrecklichsten Regime aller Zeiten eingelassen", schreibt Brauner, der den Nazi-Terror überlebte, aber zahlreiche seiner jüdischen Angehörigen verlor. Heinrich George habe genau gewusst, was es bedeute, in einem Film wie dem Nazi-Propaganda-Werk "Jud Süß" mitzuwirken. "Er war ja intelligent genug." George sei ein "Mitläufer im höchsten Sinne des Wortes" gewesen.
Die TV-Highlights des Jahres 2013
Dienstantritt für Juergen Maurer in Meran! Am Samstag, dem 21. Dezember 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 bekommt Österreichs Kultkommissar auf vier Beinen ein neues Zuhause und einen neuen Partner an die Seite gestellt. Im neuen ORF/RAI-Fernsehkrimi "Kommissar Rex - Eiszeit" geht es für den Vierbeiner nach Südtirol. Dort soll er der neue Partner von Kommissar Andreas Mitterer alias Juergen Maurer ("Das Wunder von Kärnten") werden.
© ORF/Beta Film
Wenn "Das Traumschiff" unterwegas ist, "weiß das Publikum weiß seit 32 Jahren: Es geht immer alles gut aus, es gibt ein Happy End, es wird ein tolles Land gezeigt", sagt der Produzent der ZDF-Serie, Wolfgang Rademann (78). "Es gibt immer eine dramatische Geschichte, eine heitere Geschichte und eine Love Story." Zum Jahreswechsel übernimmt jedoch ein neuer Kapitän. Nach 14 Jahren gibt Kapitän Jakob Paulsen alias Schauspieler Siegfried Rauch das Ruder aus der Hand - und übergibt es an einen ehemaligen Steward. 30 Jahre nachdem Sascha Hehn (59) als Steward Victor zum ersten Mal an Deck stand, kehrt er auf das Schiff zurück - befördert zum Kapitän. Die letzte Reise für Kapitän Rauch führt ihn am Zweiten Weihnachtstag im ZDF nach Malaysia. Doch Rettung naht schon fünf Tage später in Form eines alten Bekannten: Ex-Steward Victor, der in den 1980er Jahren den Frauen reihenweise den Kopf verdrehte, hat seine "Traumschiff"-Abstinenz gut genutzt, ist Kapitän geworden und übernimmt in der Neujahrs-Folge zum ersten Mal das Steuer, wenn der Kreuzfahrt-Dampfer Kurs auf Australien nimmt.
© ZDF
Francis Underwood geht weiter seinen Weg: Ab 14. Februar bringt der Bezahlsender Sky die zweite Staffel der US-Erfolgsserie "House of Cards", womit man Kevin Spacey in der Rolle des Politikers wieder begleiten darf. Alle 13 Episoden sind ab diesem Tag und somit parallel zum US-Start via Sky Go abrufbar, einen Tag später dann auch via Sky Anytime, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.
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