Sido gab DSDS einen Korb

Kein Juror

Sido gab DSDS einen Korb

Trotz einer Millionen-Gage verzichtete er auf die RTL-Casting-Show.

Die Produzenten der RTL-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" suchen sichtlich nicht nur den talentiertesten Nachwuchssänger des Landes, sondern auch die perfekte Jury. Denn mit dem Rapper Sido als Juror wollten sie mehr Publikum vor die Bildschirme locken. Daraus wurde aber nichts, der deutsche Musiker sagte dem Format dankend ab. Dabei soll RTL Mit einer Gage in Millionenhöhe gewunken haben. Das plauderte Sido im Zuge eines Interviews mit dem Radiosender 98.8 KISS FM aus.

Heißer Kandidat für die Jury
Dabei wollte der Privatsender den Rapper schon im Vorjahr neben Dieter Bohlen in der Jury sitzen haben, wie nun Sido ausplauderte. "Ich wurde letztes Jahr schon für DSDS angefragt. Und da habe ich gesagt: 'Für eine Million Euro. Da haben sie gesagt: 'Nee, ja, doch nicht.' Und dann haben sie dieses Jahr wieder gefragt, obwohl sie meinen Preis kennen und ich habe abgesagt, also ich würde es auch für die Million nicht machen. Das liegt einfach an DSDS", erklärte er im Talk mit dem Radiosender.

Ein Mann mit Prinzipien
Den Job in der DSDS-Jury braucht der 32-Jährige ohnehin nicht. Denn im Moment castet er in Österreich das größte Talent des Landes in der ORF-Casting-Show "Die große Chance". Aber wenn die Macher des ProSieben/Sat 1.-Formates "The Voice of Germany" auf ihn zukommen würden, hätte er nichts dagegen, ganz im Gegenteil. "Ich würde mich bei The Voice hinsetzen. Bei The Voice finde ich wieder ein Konzept, das ich gut finde. Aber ich würde nicht auf so einem untergehendem Schiff wie DSDS anheuern - auf keinen Fall", kam er zum Schluss. Aber bevor es soweit ist, und Sido eventuell zu ProSieben wechselt, ist er am 25. Oktober ab 20:15 Uhr noch bei der ORF-Talentsuche "Die große Chance" zu sehen.

Diashow: Die TV-Highlights des Jahres 2013

Die TV-Highlights des Jahres 2013

×