Eurovision Song Contest

Weißrussen wollen Conchita verbannen

Conchita Wurst singt "Unbreakable"
© ORF/Ali Schafler

Weißrussische Bürger haben eine Petition gegen den Travestie-Künstler gestartet.
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Erst vor Kurzem wurde vom ORF bekannt gegeben, dass Conchita Wurst Österreich im Mai 2014 beim Eurovision Song Contest vertreten wird. Damit hat die 24-jährige Powerfrau schon einmal die erste Hürde zum großen europäischen Wettsingen hinter sich gebracht. Soll es nach der Meinung von Weißrussland gehen, wäre auch damit bereits Endstation für die ehemalige "große Chance"-Kandidatin. Denn das Land im hohen Norden, genauer gesagt eine Gruppierung von Konservativen, will mit einer Petition verhindern, dass der Travestie-Künstler an den Start geht. Das geht aus einem Bericht des weißrussischen Mediums "NEWSru.com" hervor.

Konservative gegen Frau Wurst
Im konkreten wollen besonders die konservativen Stimmen des Landes verhindern, dass Österreich die Frau mit dem Bart ins Rennen um den Titel schickt. Denn ein Mann, der sich als Frau kleidet ist aus der Sicht der Konservativen inakzeptabel. Die Petition fordert deshalb, dass Conchita aus der Live-Sendung geschnitten, oder die Ausstrahlung des ESC in Weißrussland unterbunden wird.

Noch keine Entscheidung
Was das Land und vor allem der dort ansässige öffentlich-rechtliche Rundfunk dazu sagt, ist noch nicht bekannt. Doch wenn man sich das politische Klima in Weißrussland näher ansieht, könnte die Bürgerbewegung unter Umständen sogar Zuspruch bekommen und somit Conchita Wurst zumindest von den weißrussischen Fernsehern verbannen. Bei so viel Anfeindungen kann kam der österreichischen Starterin für den Song Contest nur alles Gute wünschen, und hoffen, dass sie so viele Fans für das Semifinale mobilisieren kann, damit sie auch im großen Finale vor ganz Europa singen darf.

Die TV-Highlights des Jahres 2013


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Juergen Maurer ist "Kommisar Rex'" neues Herrl

Dienstantritt für Juergen Maurer in Meran! Am Samstag, dem 21. Dezember 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 bekommt Österreichs Kultkommissar auf vier Beinen ein neues Zuhause und einen neuen Partner an die Seite gestellt. Im neuen ORF/RAI-Fernsehkrimi "Kommissar Rex - Eiszeit" geht es für den Vierbeiner nach Südtirol. Dort soll er der neue Partner von Kommissar Andreas Mitterer alias Juergen Maurer ("Das Wunder von Kärnten") werden.

© ORF/Beta Film

Sascha Hehn wird "Traumschiff"-Kapitän

Wenn "Das Traumschiff" unterwegas ist, "weiß das Publikum weiß seit 32 Jahren: Es geht immer alles gut aus, es gibt ein Happy End, es wird ein tolles Land gezeigt", sagt der Produzent der ZDF-Serie, Wolfgang Rademann (78). "Es gibt immer eine dramatische Geschichte, eine heitere Geschichte und eine Love Story." Zum Jahreswechsel übernimmt jedoch ein neuer Kapitän. Nach 14 Jahren gibt Kapitän Jakob Paulsen alias Schauspieler Siegfried Rauch das Ruder aus der Hand - und übergibt es an einen ehemaligen Steward. 30 Jahre nachdem Sascha Hehn (59) als Steward Victor zum ersten Mal an Deck stand, kehrt er auf das Schiff zurück - befördert zum Kapitän. Die letzte Reise für Kapitän Rauch führt ihn am Zweiten Weihnachtstag im ZDF nach Malaysia. Doch Rettung naht schon fünf Tage später in Form eines alten Bekannten: Ex-Steward Victor, der in den 1980er Jahren den Frauen reihenweise den Kopf verdrehte, hat seine "Traumschiff"-Abstinenz gut genutzt, ist Kapitän geworden und übernimmt in der Neujahrs-Folge zum ersten Mal das Steuer, wenn der Kreuzfahrt-Dampfer Kurs auf Australien nimmt.

© ZDF

Zweite Staffel "House of Cards" ab Februar auf Sky

Francis Underwood geht weiter seinen Weg: Ab 14. Februar bringt der Bezahlsender Sky die zweite Staffel der US-Erfolgsserie "House of Cards", womit man Kevin Spacey in der Rolle des Politikers wieder begleiten darf. Alle 13 Episoden sind ab diesem Tag und somit parallel zum US-Start via Sky Go abrufbar, einen Tag später dann auch via Sky Anytime, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

© BBC

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