Grauen hinter Dorf-Idylle

"Familie ging nur nachts auf die Straße"

Immer noch herrscht Fassungslosigkeit in der kleinen Dorf-Idylle Schildberg. Weil die Nachbarn nichts geahnt haben, vom Grauen gleich nebenan. Am Tag nach der Entdeckung des Dramas verstecken sich die Menschen in ihren Häusern, schauen verstohlen hinter den Vorhängen auf die Kamerateams aus Deutschland und Kroatien, die vor dem Horrorhaus stehen. Doch an Merkwürdiges erinnern sich jetzt viele: „Natürlich hat die Nachbarschaft versucht den Kontakt mit der Familie herzustellen, als sie vor etwa 2 Jahren in das ehemalige Wirtshaus zum Auerhahn zog. Doch es kam nie was zurück“, sagt die Nachbarin Michaela F. und weint: „Zu Ostern ist es Tradition, dass die Kinder von Schilderg ratschen gehen und bei den Nachbarn anläuten. Doch als sie bei dem Haus anläuteten, machte niemand auf. Die Mutter wirkte nie glücklich, war immer verschlossen. Ich glaube, dass sie Depressionen gehabt hat “

Michaela F © TZOe Artner © TZOe Artner Michaela F.: "Die Mutter wirkte nie glücklich"

Schildberg hat bloß eine Hand voll Straßen und gerade 180 Einwohner. Auf die Straße kann man hier nicht, ohne dass es jemand mitbekommt. „Ich hab die Mutter aber nie gesehen“, sagt Sabine H., die nicht weit weg wohnt: „Die Familie ging nur in der Nacht auf die Straße.“

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