Große Aufregung Mittwochvormittag in Rudolfsheim-Fünfhaus in Wien. Nach einer telefonisch angekündigten Drohung, wonach "heute etwas Schreckliches passieren würde" rückten Einsatzeinheiten Cobra und Wega an.
Wien. Betroffen war oe24-Infos zufolge ein katholischer Bildungscampus, in dem viele Zweige von der Volksschule bis hin zur HAK untergebracht sind. Betroffen war mutmaßlich die Mittelschule, wo ein Amoklauf für Angst und Schrecken sorgen sollte - behauptete zumindest ein Anrufer bei der Direktion oder am Polizeinotruf. Details werden aus Sorge vor Nachahmern nicht bekannt gegeben.
- Amoklauf in Graz: Neues Grazer Stipendium gedenkt getöteter Lehrerin
- Amoklauf angekündigt - Todesopfer (26) kam aus Barbershop
- Amoklauf in Kanada - OpenAI-Sicherheitsteam vorgeladen
Die Ankündigung wurde jedenfalls so ernst genommen, dass, wie Fotos zeigen, auch Spezialeinheiten der Wega und der Cobra an den Schulstandort rasten. Das Schulgebäude im Grätzel hinter der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße und die gesamte Umgebung wurden penibel abgesucht und kontrolliert.
Wie Polizeisprecherin Irina Steirer gegenüber oe24 bestätigt, ist der Einsatz bereits wieder gelaufen - eine konkrete Gefahr konnte ausgeschlossen werden. Jetzt beginnen die Hintergrunderhebungen, wer den anonymen Drohanruf getätigt hat. Ob von einem Handy oder einem der letzten öffentlichen Telefonzellen - der oder die Anrufer(in) dürfte schnell ausgeforscht werden.