Mäusebussard Burgenland

Nordburgenland

Angeschossener Mäusebussard aufgefunden

Artikel teilen

Bei der Untersuchung wurden Schrotsplitter im Flügel entdeckt.

Bei einem in Schattendorf (Bezirk Mattersburg) verletzt aufgefundenen Mäusebussard hat sich nun herausgestellt, dass dieser angeschossen worden ist. Wie die Tierschutzorganisation Vier Pfoten am Donnerstag bekannt gab, wurden bei einer Untersuchung des Tieres Schrotsplitter im Flügel entdeckt. Die Tierschützer haben daher Anzeige beim Bundeskriminalamt, Abteilung Umweltkriminalität, erstattet.

Schussverletzung

Der Mäusebussard war zu Silvester in die Eulen- und Greifvogelstation Haringsee (Bezirk Gänserndorf) gebracht worden. Beim Röntgen in der Veterinärmedizinischen Universitätsklinik habe man dann die Schussverletzung festgestellt. "In einem Unterarmknochen stecken kleine Schrotsplitter, die nicht herausoperiert werden können", berichtete Vier-Pfoten-Vogelexpertin Brigitte Kopetzky. Zudem weise der Vogel erhöhte Bleiwerte im Blut auf. Ob der Flügel vollständig ausheilen werde, könne noch nicht gesagt werden. Mäusebussarde sind ganzjährig geschont und dürfen daher nicht bejagt werden.

Dein oe24 E-Paper
Jetzt NEU auf oe24.at: Mit einem Click zum kompletten E-Paper ▲
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten
OE24 Logo