In den kommenden Tagen sorgt der Höhepunkt des Meteorschauers der Lyriden für einen spektakulären Nachthimmel.
Die Lyriden werden in den kommenden Tagen für ein spektakuläres Sternschnuppen-Feuerwerk über Österreich sorgen. Glückliche können dabei alle paar Minuten eine leuchtende Spur sehen.
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Seit Donnerstag sind die ersten Sternschnuppen am Himmel sichtbar. Der Höhepunkt steht noch an. Rund um Mittwoch, den 22. April, können mit etwas Glück im Minutentakt die schnellen Lichtblitze über den Nachthimmel bestaunt werden.
Eines der ältesten bekannten Meteorströme
Für das Naturspektakel ist der Komet Thatcher verantwortlich. Die Erde durchquert derzeit dessen Staubspur. Dabei rasen winzige Teilchen mit 49 Kilometern pro Sekunde (etwa 176.000 km/h) in die Atmosphäre. Dank der enormen Hitze erstrahlen sie und sorgen für die berühmten Lichtstreifen am Nachthimmel.
Die Lyriden sind einer der ältesten bekannten Meteorströme. Schon vor rund 2.700 Jahren dokumentierten Menschen das Spektakel. Der Name kommt vom Sternbild Lyra, der Leier. Aus dessen Richtung kommen scheinbar die Lichtstreifen. Wer die Sternschnuppen einfach finden will, soll sich an dem hellen Stern Wega orientieren. Ganz nah bei ihm findet das kosmische Spektakel statt.
Intensität steigt bis Mittwoch
Schaulustige müssen sich aber gedulden. Die besten Beobachtungszeiten liegen am späten Abend oder nach Mitternacht. Dabei steigt das Sternbild im Osten auf. Glückliche können bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde beobachten.
Bis zum Höhepunkt sind bereits vereinzelte Lyriden zu sehen. Bis Mittwoch nimmt die Intensität zu. Zusätzlich stört der Mond an diesem Tag kaum und sorgt für gute Bedingungen zur Beobachtung.