Familienbande folterte Opfer

Prozess-Auftakt gegen 9 Rumänen

Familienbande folterte Opfer

Die kriminelle Familie hatte sich vor allem betagte Bewohner als Opfer ausgesucht.

Seit Juni 2015 bis zu ihrer Verhaftung vergangenen September verbreitete eine 9-köpfige Familienbande aus Rumänien (22 bis 53 Jahre) nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland und der Schweiz Angst und Schrecken. Seit Montag steht die Bande wegen schweren Raubes vor Gericht.

Begonnen hatte die brutale Raubserie Ende Juni 2015 in Alland (NÖ). Vier Täter stiegen über das Badezimmerfenster in das Haus eines 72-Jährigen ein, misshandelten den Besitzer und seine Frau schwer und flüchteten mit 2.000 Euro Beute. Am 18. Juli überfiel die Bande eine 69-Jährige in Puchberg am Schneeberg. Das Opfer überlebte nur, weil es einen epileptischen Anfall vortäuschte.

Opfer (72) aus Bayern hat Torturen nicht überlebt

Die Gang, die bei ihren Überfällen mit Messern und Äxten bewaffnet war, schlug auch in Reichersberg am Inn (OÖ), in Strengberg und Gänserndorf (NÖ) zu. Der traurige Höhepunkt ereignete sich in Bayern. Mesner Markus K. (72) überlebte die Misshandlungen nicht. Dem Clan drohen lange Haftstrafen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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