Hakenkreuz

Chronik

Hakenkreuz brutal in die Brust geritzt

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Das neuerliche Opfer einer Nazi-Attacke ist nach dem Spital­aufenthalt wieder daheim.

Seine Frau Vera macht sich im ÖSTERREICH-Gespräch Luft: „Da stecken dieselben Leute dahinter wie bei der ersten Attacke. Mein Mann hat ja schon nach dem Prozess gesagt, dass er um sein Leben fürchtet. Das hat sich jetzt bewahrheitet. Wir müssen beide rund um die Uhr Todesängste ausstehen.“

Mit Kabelbinder gefesselt und brutal malträtiert

Als Peter T. aus Bad Fischau Donnerstagfrüh zur Arbeit fuhr, fiel ihm ein Fahrzeug mit eingeschalteter Warnblinkanlage auffiel. Ein junger Mann hielt ihn an, seine Freundin sei eingeklemmt. Der 52-Jährige stieg aus, um zu helfen – doch alles war nur vorgetäuscht. T. wurde von hinten niedergeschlagen.

Als der Niederösterreicher das Bewusstsein wiedererlangte, lag er in einem kalten Bach, die Hände rücklings mit Kabelbindern gefesselt. Die Angreifer sollen ihm ein Hakenkreuz in die Brust geritzt haben. Dabei sollen sie betont haben, das Ganze sei die Rache für die U-Haft ihres Freundes. Wie ÖSTERREICH berichtete, wurde eben dieser Freund der Tochter eines Nachbarn als mutmaßlicher Angreifer festgenommen, der Robert T. im Oktober überfallen und ein Hakenkreuz in die Stirn geritzt haben soll.

Im Dezember wurde Christian P. im Zweifel beim Prozess freigesprochen. Steckt er wirklich hinter der neuerlichen Attacke? Es gilt die Unschuldsvermutung.

Das Landeskriminalamt ermittelt nun wegen Mordversuchs. Chefinspektor Leopold Etz bestätigt, dass es „eine Amtshandlung“ gibt.

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