Wie erst jetzt bekannt wurde, war ein junger Schwimmer bereits am Montagabend als abgängig gemeldet worden. Jetzt wurde seine Leiche im Faaker See geborgen - seit Pfingsten ist er der sechste Badetote in nur einer Woche. Die Opfer: allesamt Männer.
Ktn. Ein 23-Jähriger ist am Donnerstagabend von Tauchern der Wasserrettung tot aus dem Faaker See (Bezirk Villach-Land) geborgen worden. Der junge Mann war bereits am Montagabend als abgängig gemeldet worden. Die Ermittlungen führten die Polizei schließlich ins Strandbad in Drobollach, wo mit der Suche begonnen wurde - der 23-Jährige wurde schließlich bei einem Steg in einer Wassertiefe von rund vier Metern gefunden, teilte die Polizei in einer Aussendung mit.
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Bereits am Montagabend hatte der Vater des Mannes dessen Abgängigkeit der Polizei angezeigt - er sagte aus, dass er seinen Sohn seit etwa 24 Stunden nicht mehr erreichen konnte und er auch nicht in seiner Wohnung in Villach war. Sofort begann die Polizei mit Ermittlungen - nach Aussagen der Angehörigen führte am Donnerstag schließlich eine Spur zu einem Strandbad. Dort gab der Bademeister an, er habe bereits am Mittwochabend Kleidungsstücke und ein Handy auf der Liegewiese gefunden - weil Badegäste aber öfter Gegenstände vergessen, habe er diese, wie in so einem Fall üblich, in Verwahrung genommen. Die Gegenstände konnten von den Angehörigen des 23-Jährigen eindeutig als dessen Kleidung und Handy identifiziert werden.
An der folgenden Suchaktion im Wasser waren unter anderem Wasserrettung, Taucher der Feuerwehr Klagenfurt und ein Polizeihubschrauber beteiligt. Kurz nach 19.00 Uhr wurde der Leichnam des 23-Jährigen gefunden und geborgen. Von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt wurde eine Obduktion zur Feststellung der Todesursache angeordnet.
Zuvor waren seit Pfingsten ein 22-Jähriger am Längsee, ein 68-Jähriger im Strandbad Klagenfurt, ein 93-Jähriger am Ossiachersee, ein 27-Jähriger auf der Donauinsel und ein 21-Jähriger am Badeteich Gerasdorf bei Baden bzw. Schwimmen bzw. im Spital an den Folgen gestorben.