Drama

Jahrhundertflut erreicht NÖ und Wien

Bis zum Anschlag stand die Donau an den Hochwasserdämmen.

Menschen retten sich vor den Fluten auf ihre Hausdächer. Tiere ertrinken in den Wassermassen. Dämme drohen zu bersten: Am Dienstag erreichte die Jahrhundertflut die Donau. Die Details.

Der Strom ist ausgefallen. Das Erdgeschoss unter Wasser. Trinkwasser gibt es schon seit Stunden nicht mehr. Am Tag drei der großen Sintflut trafen die Wassermassen gestern Oberösterreich und Niederösterreich. Und das mit voller Wucht.

Teile Oberösterreichs standen bis zu vier Meter unter Wasser. In Walding (Bez. Urfahr-Umgebung) mussten 200 Menschen aus ihren Häusern gerettet werden. Mit dem Helikopter, weil ihre Wohnungen selbst per Boot nicht mehr zu erreichen waren. Dutzenden blieb nichts anderes übrig, als auf die Dächer ihrer Häuser zu flüchten und auf Hilfe zu warten.

Diashow: Alle Bilder: Hochwasser in Österreich

Hochwasser in Bad Deutsch Altenburg (NÖ).

Hochwasser in Bad Deutsch Altenburg (NÖ).

Hochwasser in Bad Deutsch Altenburg (NÖ).

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Aschach.

Aufräumarbeiten in Aschach.

Überschwemmter Acker in Goldwörth.

Aufräumarbeiten in Goldwörth.

Knappe Durchfahrt eines Schweizer Fahrgastschiffes unter einer Eisenbahnbrücke über auf der Hochwasser führenden Donau in Linz.

Überflutungen im Salzkammergut

Sicherungsmaßnahmen an einem Haus in Schärding (OÖ)

Sicherungsmaßnahmen an einem Haus in Schärding (OÖ)

Sicherungsmaßnahmen an einem Haus in Schärding (OÖ)

Straße nach Murenabgang gesperrt.

Straße nach Murenabgang gesperrt.

Straße nach Murenabgang gesperrt.

Überschwemmungen im Bezirk Baunau (OÖ).

Überschwemmungen im Bezirk Baunau (OÖ).

Feuerwehrleute pumpen auf einer Strasse Wasser ab (Braunau, OÖ)

Eine gesperrte Straße im Bezirk Braunau.

Überschwemmungen im Bezirk Baunau (OÖ).

Feuerwehrleute beim auspumpen eines Kellers (Braunau, OÖ)

Feuerwehrleute beim auspumpen eines Kellers (Braunau, OÖ)

Eine überflutete Straße im Bezirk Braunau.


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In Niederösterreich wurden am Dienstag 240 Personen aus den Fluten befreit. In Wallsee (Bez. Amstetten) drohte gestern ein Damm zu bersten. Aber: Zumindest bis zum Nachmittag hielten die 35 Kilometer langen Schutzdämme in der Wachau. Besonders schlimm: Umher schwimmendes Treibgut – wie ausgerissene Bäume oder ganze Container – droht auch noch in den nächsten Tagen die Dämme zu beschädigen.

Insgesamt 30.000 Helfer waren gestern wieder im Dauereinsatz. In Oberndorf (Salzburg) rückten sogar sechs Häftlinge zum Unwettereinsatz aus. „Die seelische Belastung ist derzeit enorm, mit einem solchen Ausmaß haben wir nicht gerechnet“, erklärte Rudolf Gumplmayr, Kommandant der Feuerwehr Goldwörth (Urfahr-Umgebung) gestern unter Tränen im Gespräch mit ÖSTERREICH. Selbst sein Feuerwehrhaus stand am Dienstag unter Wasser.

Auch auf den Straßen gab es gestern wieder chaotische Zustände. In Wien war die A 4 bei der Stadionbrücke überflutet, das Kleine deutsche Eck war zeitweise unter Wasser, die A 8 war im Bereich Chiemsee unpassierbar. In beiden Fahrtrichtungen staute sich das Wasser. Auch der Bahnverkehr zwischen Tirol und Salzburg kam zum Stillstand.

NÖ: Zentimeter bis zur großen Katastrophe

Aufatmen inmitten der Flut. „Das war knapp“, gibt sich Manfred Michlmayr, Bürgermeister von Grein, sichtlich erleichtert: „Das Wasser schwappt zwar manchmal über die Dammmauer, aber die Katastrophe dürfte ausgeblieben sein.“

An den meisten Hotspots der Donau ist der Anstieg der Pegelstände gestoppt. Bei Redaktionsschluss sah es so aus, als wäre das Schlimmste verhindert worden.

Am meisten wurde im oberösterreichischen Grein gezittert. Auf einen Wasserstand von 15 Metern sind hier die Wände des mobilen Hochwasserschutzes ausgerichtet, bei 14,91 Metern kam der Pegel zum Stillstand. Nur herumschwimmendes Treibgut sorgte für Unruhe. Es wurde befürchtet, der Damm könnte beschädigt werden.

Auch unterhalb am Donaulauf, vor allem in der Wachau und in Stein, sah es so aus, als würden die Dämme halten. Nur in Hundsheim gegenüber von Krems gab es größere Lecks im Hochwasserschutz. Aber auch hier war man in den Abendstunden sicher, die Katastrophe abgewendet zu haben.

Drama um Opfer, die vom Dach gerettet werden mussten
Haarscharf war auch eine Familie in Walding (Bez. Urfahr-Umgebung) einer Kata­strophe entgangen. Weil dort das Hochwasser über Nacht um mehr als 70 Zentimeter anstieg, flüchteten Hunderte Menschen auf die Dächer ihrer Häuser. Die Bewohner mussten von Booten abgeholt werden, einige wurden von Bundesheer-­Helikoptern von den Dächern evakuiert.

D. Müllejans
 

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23.12 Uhr: In Kienstock (Wachau) stieg der Donau-Pegel seit 17.00 Uhr um 8 Zentimeter auf derzeit 10,78 Meter und blieb damit bisher unter den Prognosen von 10,89 Meter.
In Korneuburg wurde der Pegel mit 7,82 Meter gemessen - hier soll der Höchststand mit 7,90 Meter laut Prognose zwischen Mitternacht und 3.00 Uhr früh erreicht werden.

22.06 Uhr: Hainburg: 82 Häuser geräumt
In Hainburg wurden 82 Häuser in der Wörtharm- und der Jägerhaussiedlung evakuiert. In Bad Deutsch Altenburg bilden 30.000 Sandsäcke wie schon 2002 einen Damm. Östlich von Wien könnte der Pegel einen höheren Wert als vor knapp elf Jahren erreichen. Wurden am 15. August 2002 in Wildungsmauer 8,84 Meter gemessen, lautete die aktuelle Prognose auf der Homepage des Landes NÖ auf 9,07 Meter am Mittwoch. Gegen 21.30 Uhr waren es 8,27 Meter.

21.48 Uhr: Entspannung in Grein?
Kurz nach 21.30 Uhr ist ein Pegel von 14,55 Metern gemessen worden. Nun hoffe man, dass sich der Stand zumindest "um ein paar Zentimeter nach unten" bewegen wird, erklärte ein Mitarbeiter des Hydrografischen Dienstes. Es könnte sein, dass das prognostizierte Maximum von 14,80 Metern nicht mehr erreicht wird, so der Experte.

20.46 Uhr: Wien: Donau-Pegel steigt an
In Wien steigt der Donau-Pegel kontinuierlich an. oe24-Leser Andreas Walther schickte uns dieses Bild vom Treppelweg beim Handelskai:

© Andreas Walther
Jahrhundertflut erreicht NÖ und Wien
× Jahrhundertflut erreicht NÖ und Wien

oe24-Leser Clemens Liehr fotografierte die Wassermassen beim Kraftwerk Freudenau:

© Clemens Liehr
Jahrhundertflut erreicht NÖ und Wien
× Jahrhundertflut erreicht NÖ und Wien

20.18 Uhr: Zittern in Grein und in der Wachau
In Grein steht die Donau nur Zentimeter unterhalb der Oberkante des mobilen Hochwasserschutzes. Am Pegel Kienstock (Wachau) wurden um 19.55 Uhr 10,75 Meter gemessen. Bis Mitternacht könnte der Pegel laut aktuellster Prognose noch auf 10,90 Meter steigen.

19.44 Uhr: Sperre der B311 aufgehoben
Die Sperre der Pinzgauer Straße (B311) im Ortsgebiet von Taxenbach im Salzburger Pinzgau aufgrund von Vermurungen wird zeitweise aufgehoben. Der Bereich ist von heute, Dienstag, 17.30 Uhr, bis morgen, Mittwoch, 8.00 Uhr, einspurig passierbar, informierte die Pressestelle der Landespolizeidirektion Salzburg. Der Verkehr wird durch eine Ampel geregelt.

19.00 Uhr: Aktuelle Lage in Klosterneuburg (NÖ)
In Klosterneuburg steht das Gebiet vom Donauufer bis zum Essl-Museum bis zu einem halben Meter unter Wasser. Das Museum hat aus Sicherheitsgründen geschlossen, die Eingänge sind verbarrikadiert. Ein oe24-Leser schickte uns dieses Bild:

© Roman Palman
Klosterneuburg
× Klosterneuburg

Hochwasser in Klosterneuburg; Foto: Gerda P.

18.43 Uhr: NÖ: Bundesheer mit 400 Mann im Einsatz
Soldaten wurden in die Wachau, in den Bezirk Amstetten und nach Korneuburg entsandt. Die Bundesheerkräfte waren insbesondere für Evakuierungen und zur Dammverstärkung im Hochwasserschutz eingesetzt. In Korneuburg wurden durch einen Assistenzzug ein Durchlass der Autobahn und eines Bahndammes gesichert, so das Militärkommando NÖ.

18.31 Uhr: Es geht um Zentimeter
Laut letzten Prognosen des Hydrologischen Dienstes wird in Kienstock (Wachau) ein Pegel von 10,90 Metern erwartet. Das wären um drei Zentimeter weniger als 2002. In Krems stehen Feuerwehrleute mit 220.000 Sandsäcken bereit, falls das Wasser über die mobilen Schutzwände schwappt. In diesem Fall würde ein "Sekundär-Damm" gebaut.

18.23 Uhr: Finanzministerium verweist auf Steuererleichterungen
So sind etwa freiwillige Zuwendungen und Spenden zur Beseitigung von Katastrophenschäden beim Empfänger steuerfrei. Sämtliche Kosten für die Beseitigung von unmittelbaren Katastrophenfolgen sowie für katastrophenbedingt nachbeschaffte Vermögenswerte sind ohne Selbstbehalt steuerlich absetzbar - soweit sie nicht durch Subventionen und Spenden abgedeckt sind. Hier geht es etwa um zerstörte Wohnungen oder Wohnhäuser bzw. die Einrichtung. Nicht abzugsfähig sind allerdings Ersatzbeschaffungen im Zusammenhang mit einem Zweitwohnsitz

18.20 Uhr: Hochwasser als Matura-Hindernis: An dutzenden Schulen in den von Überschwemmungen betroffenen bayerischen Gebieten sind in dieser Woche die Abitur-Prüfungen ausgefallen.

17.32 Uhr: Wachau: Scheitel erst in den Nachstunden erwartet
Gegen 17.00 Uhr wurden in Kienstock 10,69 Meter gemessen. Die Prognose für "Mitternacht bis frühe Morgenstunden" lautete unverändert auf 10,90 Meter. Das wäre ein ähnlicher Wert wie beim August- Hochwasser 2002. Laut den Aufzeichnungen des Hydrografischen Dienstes wurden damals beim Pegel Kienstock 10,93 Meter gemessen.

17.25 Uhr: Brenner-Bahn ab 18.00 Uhr wieder frei
Die Brenner-Bahnstrecke soll um 18.00 wieder für Personenzüge freigegeben werden. Der Verkehr wird zunächst eingleisig möglich sein. Die Strecke war nach einem Muren-Abgang und einer Zugsentgleisung seit der Nacht auf Montag gesperrt.

17.15 Uhr: In Melk wurden die Helfer selbst Opfer des Hochwassers. Das Feuerwehrhaus in der Pionierstraße wurde unter Wasser gesetzt. Die FF Melk sei dennoch "voll handlungsfähig", hieß es. Alle nötigen Ressourcen seien in den Wirtschaftshof der Stadtgemeinde verlegt worden.

© APA
Melk
× Melk

Feuerwehrhaus in Melk unter Wasser; Foto: FF Melk

17.12 Uhr: A8 ab Mittwoch wieder befahrbar
Die Autobahn Salzburg-München (A8), die wegen Überschwemmungen an der Anschlussstelle Grabenstätt unterbrochen ist, soll in diesem Abschnitt am Mittwoch wieder freigegeben werden. Der Verkehr soll zunächst einspurig möglich sein.

17.10 Uhr: In Wien ist an einigen Stellen der Donaukanal über die Ufer getreten. Die Lokale seien im Augenblick nicht betroffen, das Wasser befindet sich hier derzeit unterhalb des Kais.

16.55 Uhr: Firmen bieten helfen mit Bier und Sandsäcken
Die Brau Union bietet betroffenen Gastronomen 150 Liter Getränke kostenlos an - Bier, Radler sowie Pago oder Gasteiner können von den zuständigen Verkäufern angefordert werden. Die Wirte sollen damit speziell Hilfskräfte versorgen. Der Baustoffhändler bauMax stellt ab sofort in den betroffenen Gebieten gratis Schutt- und Sandsäcke bereit.

16.30 Uhr: Zittern in Grein (OÖ)
Kurz vor 16.00 Uhr wurden dort 14,63 nach 14,40 Metern am Vormittag gemessen. "Die Kurve ist flacher, es wird trotzdem knapp", sagte ein Mitarbeiter des Hydrografischen Dienstes des Landes. Es sei nach wie vor eine Frage von Zentimetern, ob der Hochwasserschutz in Grein hält oder nicht. Wann der prognostizierte Höchststand von 14,80 Metern erreicht wird, lasse sich seriös nicht abschätzen.

© APA
Grein
× Grein

Grein an der Donau; Foto: APA

16.26 Uhr: Dramatische Rettungsaktion
Philipp Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten bezeichnete die Rettung von fünf Männern, deren Boot auf der Donau gekentert war, als "dramatisch". Ein geretteter Feuerwehrmann glaubte nicht mehr daran, lebend aus dem Strom zu kommen. >> Details zum Drama bei Wallsee

15:57 Uhr: 400.000 Gebäude stehen im Gefahrenzone
Für ganz Österreich gilt ein Gefahrenzonenplan: Rote und gelbe Zonen signalisieren Hochwasser- Lawinen- und Murengefährdete Regionen, in denen nicht oder nur mit Auflage gebaut werden darf. Doch diese Gefahrenzonenpläne existieren zum Teil nur auf dem Papier. Denn laut Umweltministerium stehen österreichweit 400.000 Gebäude in diesen Zonen. Insgesamt 150.000 Gebäude stehen in der roten Zone, 250.000 in der gelben Zone.

15:47 Uhr: Luftbilder zeigen ganzes Ausmaß entlang der Donau in Niederösterreich

© APA/Bundesheer/Kermer
Jahrhundertflut erreicht NÖ und Wien
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Loiben an der Donau, Foto: (c) APA/Bundesheer/Kermer

© APA/Bundesheer/Kermer
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Rossatz an der Donau, Foto: (c) APA/Bundesheer/Kermer

15:40 Uhr: Rund 1.600 Soldaten im Hochwasser-Einsatz
Das Bundesheer steht weiterhin in Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich im Katastrophenhilfseinsatz. 1.600 Soldaten unterstützen die zivilen Einsatzkräfte in den Katastrophengebieten, darunter auch 350 Milizsoldaten. Zusätzlich fliegen Hubschrauber des Bundesheeres Erkundungs- und Evakuierungsflüge.

15:34 Uhr: SVA-Hochwasser-Telefon-Hotline für betroffene Unternehmer
Die Sozialversicherung der Selbständigen hat eine Telefonhotline für Betriebe, die vom Hochwasser betroffen sind gestartet. Unter 050808-3044 können sich Unternehmer beraten lassen. Die SVA-Mitarbeiter kümmern sich umgehend um rasche Unterstützung. 10 Prozent des entstandenen Schadens und bis zu 10.000 Euro übernehmen die Wirtschaftskammern und die SVA für jeden vom Hochwasser betroffenen Betrieb in Österreich.

15:18 Uhr: Mehrere Menschen in Korneuburg in Sicherheit gebracht
In Korneuburg wurden am Vormittag zunächst
sechs Personen von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr im Strömungsbereich in Sicherheit gebracht werden. Zwei Stunden später mussten auf Anordnung der Polizei drei weitere Menschen - samt acht Katzen - per Boot gerettet werden.

15:14 Uhr: Fünf Jäger mit Boot auf Donau in NÖ gekentert - alle gerettet

15:00 Uhr: Spektakuläre Rettung: Pferd stürzte in Enns
Die Feuerwehren Aich, Assach und Schladming wurden am Dienstagvormittag zu der außergewöhnlichen Tierrettung gerufen. Das Pferd war in den hochwasserführenden Enns-Fluss gestürzt. Es hatte zuvor seine Reiterin abgeworfen, die unverletzt geblieben war. Das Pferd wurde etwa einen Kilometer abgetrieben, konnte sich dann aber auf eine bewachsene Schotterbank retten. Allerdings hatte es sich die Hinterläufe verletzt. Das Tier wurde gemeinsam von Feuerwehr, Polizei, Tierzarzt und einer Kranfirma aus seiner misslichen Lage gerettet.

© APA/BFV Liezen/Schlüsslmayr
Jahrhundertflut erreicht NÖ und Wien
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14:50 Uhr: Hochwasser-Schäden in Tirol in zweistelliger Millionenhöhe erwartet
Tirols Landeshauptmann Günther Platter (V) geht davon aus, dass in seinem Bundesland durch die Hochwasserkatastrophe ein Schaden in "deutlich zweistelliger Millionenhöhe" entstanden ist. Genauere Zahlen gebe es aber noch nicht, sagte Platter am Dienstag.

Als erste "Grundaussage" könne er festhalten, dass abgesehen von absoluten Härtefällen grundsätzlich 50 Prozent der privaten Schäden abgedeckt werden, meinte Platter. Vom offenen Betrag werde man zu 25 Prozent Mittel aus der Wohnbauförderung oder einen 35-prozentigen Annuitätenzuschuss zur Verfügung stellen.

14:48 Uhr: Generali zieht erste Hochwasser-Bilanz: mindestens 50 Mio. Schäden
Die Generali ist für die - laut eigenen Angaben - in ihrem Bestand erwarteten 25.000 Schadenfälle mit einem Volumen von mindestens 50 Mio. Euro bestens gerüstet. "Wir haben unser Schadenteam aufgestockt - mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Besichtigungsdienst und Schadenerledigung bereit", so die Versicherung in einer Aussendung.

14:41 Uhr: Hochwasser-Schutz in Krems-Stein auf Höhepunkt vorbereitet
Der Hochwasserschutz in Krems-Stein ist laut Bezirksfeuerwehrkommando auf den Höhepunkt der Flut vorbereitet, der heute Nachmittag erreicht werden soll. Der hohe Wasserstand werde bis in die Nachtstunden konstant bleiben. Die Schutzwand werde laufend kontrolliert. Aufgrund der Prognosen könne ein Übertritt der Donau im Ortsteil Stein weiterhin nicht ausgeschlossen werden, so die Feuerwehr. Fahrten in das Hochwassergebiet sollten unbedingt unterlassen werden. "ne Gefahr dar, dieses Wasser wird von den Pumpwerken weggepumpt."

14:32 Uhr: Mann in der Slowakei ertrunken
Im Süden der Slowakei ist in der Nacht auf Dienstag ein Mann in den Hochwasser führenden Fluss Slana gefallen und ertrunken. Medien berichteten, der Unbekannte sei vermutlich betrunken gewesen und zu nahe an den Fluss gegangen.

14:28 Uhr: Fremdenfeindlicher Facebook-Eintrag der FPÖ Traismauer zur aktuellen Hochwasser-Situation
Ein fremdenfeindlicher Facebook-Eintrag der FPÖ Traismauer hat auch in den eigenen Reihen für Unmut gesorgt. Der Aufruf der MJÖ (Muslimische Jugend Österreich) im Zusammenhang mit dem Hochwasser "An alle muslimischen Jugendlichen: Österreich braucht euch!" war von einem Mitglied der Ortsgruppe mit "Ich denke die Österreicher kommen sehr gut ohne euch zurecht!!! Und dass (sic) in jeder Hinsicht!!!" kommentiert worden - und wurde mittlerweile gelöscht.

14:20 Uhr: Die Donau schwappt in Wien über:

© Gerald Hoyler
Jahrhundertflut erreicht NÖ und Wien
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Handelskai, Foto: Gerald Hoyler

© Gerald Hoyler
Jahrhundertflut erreicht NÖ und Wien
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Floridsdorfer Brücke, Foto: Gerald Hoyler

14:09 Uhr: München: Seniorin fuhr in Sperrgebiert: 50 Retter im Einsatz
Weil eine Frau in Bayern trotz einer Hochwasser-Sperre eine überflutete Straße befahren hat, mussten rund 50 Rettungsleute ausrücken, um die Pensionistin und ihr Auto zu retten. Die 83-Jährige war am Montagabend im Landkreis Kitzingen auf der überschwemmte Straße steckengeblieben. Ein Feuerwehrmann entdeckte die hilflose Frau zufällig, als ihr Wagen bereits abzutreiben drohte. Die Frau wurde unterkühlt und mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht.
 

14:00 Uhr: Aufräumarbeiten in Salzburg in vollem Gange
800 Feuerwehrleute und 500 Mann des Bundesheers sind derzeit im Bundesland Salzburg im Einsatz. Sie sind mit den Aufräumarbeiten nach dem sintflutartigen Regengüssen betraut. Vom Normalzustand waren die betroffenen Gebiete nach den  Regenfällen aber noch weit entfernt. Die Pegel der Flüsse fielen weiter, von den völlig durchfeuchteten Hängen und den verklausten Wildwassersperren ging aber weiter Gefahr aus.
 

13:52 Uhr: Aktuelles Regen-Radar:


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13:45 Uhr: Die Donau erreichte 12,89 Meter in Passau
Manche Passauer sprechen bereits von einem Jahrtausend-Hochwasser: An der Donau in der Drei-Flüsse-Stadt Passau wurde am Montagabend der höchste Pegelstand gegen 21.00 Uhr mit 12,89 Metern erreicht, wie das Bayerische Landesamt für Umwelt in Augsburg am Dienstag berichtete.

Bis Dienstagvormittag sank der Pegelstand auf 12,20 Meter. Damit fiel das aktuelle Hochwasser deutlich schlimmer aus als das von 1954 - damals erreichten die Fluten einen Höchstwert von 12,20 Metern.
 

13:30 Uhr: Weiterhin massive Beeinträchtigungen im Bahnverkehr
Für die unterbrochene Korridorstrecke Tirol-Salzburg wurde bereits Montagabend ein Busnotverkehr eingerichtet, der zwischen Salzburg und Kufstein verkehrte. Dabei handelte es sich laut ÖBB jedoch um keinen gewöhnlichen Ersatzverkehr, da die deutsche A8 eben weiterhin abschnittsweise gesperrt war.

Die ÖBB wiesen darauf hin, dass mit einer Busfahrzeit von bis zu fünf Stunden zu rechnen sei und dass es keine unmittelbaren Anschlüsse zu den Zügen gebe, wodurch mit Wartezeiten in den Bahnhöfen Salzburg und Innsbruck zu rechnen sei. Man werde sich jedoch bemühen, einen Zwei-Stunden-Takt mit Bussen einzuhalten.

Alle aktuellen Streckeninformationen der ÖBB finden Sie auf www.oebb.at sowie im ÖBB-Kundenservice unter 05-1717.

13:21 Uhr: Überschwemmungen im oberösterreichischen Walding (Bezirk Urfahr-Umgebung):

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Jahrhundertflut erreicht NÖ und Wien
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(c) APA/Rubra
 

13:15 Uhr: Bank Austria bietet Kredite bis zu 50.000 Euro zum "Selbstkostenpreis" an
Die Bank Austria hat sich in die Liste der Geldinstitute eingereiht die den Hochwasseropfern unter die Arme greifen. Bis zu einer Höhe von 50.000 Euro bietet die Bank "Soforthilfe-Finanzierungsangebote zum Selbstkostenpreis" an, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Beim Kredit fallen keine Bearbeitungsgebühren an. Für Firmenkunden werde es darüber hinausgehend "spezielle Angebote", ebenfalls zum Selbstkostenpreis geben.

13:06 Uhr: Stadt Passau ist nach wie vor ohne Wasser und Strom
Batterien statt Strom aus der Steckdose, Kerzen statt Lampen, Wasser in Kübeln statt aus der Leitung: Die von dem schlimmsten Hochwasser seit mehr als 500 Jahren heimgesuchte Drei-Flüsse-Stadt Passau war auch am Dienstag ohne Trinkwasser- und Stromversorgung. Die Bewohner gehen mit der Situation pragmatisch um. Die Passauer haben auch ihren Humor nicht verloren: "Tausche Wasser gegen Alkohol" hieß es auf einem Plakat, das Bewohner aus einem Fenster gehängt hatten.

13:03 Uhr: "Hypo NÖ-Soforthilfekredit" in Höhe bis zu 75.000 Euro
Für Hochwassergeschädigte in Niederösterreich ist der "Hypo NÖ Soforthilfekredit" abrufbar, teilte das Geldinstitut in einer Aussendung mit. "Unbürokratisch und ohne Bearbeitungsgebühr" seien Finanzierungen für Privatpersonen, Firmen und Freiberufler bis zu einer Höhe von 75.000 Euro in zwei Varianten möglich: Entweder mit einer Laufzeit von 5 Jahren oder 10 Jahren.  

12:58 Uhr: Ungebrochenes Interesse an Hochwasser-Berichterstattung
Das Interesse der Österreicher an der Berichterstattung zur Hochwasserkatastrophe blieb auch am Montag ungebrochen hoch. Die ORF 2-Sondersendung "ORF-Hochwasserhilfe - Sofort" hatte am Montagabend in der Primetime durchschnittlich 1,06 Millionen Zuschauer bei 30 Prozent Marktanteil. Die anschließende "ZiB 2" erreichte mit durchschnittlich 879.000 Zuschauern bei 38 Prozent Marktanteil den Höchstwert seit 2008.

12:54 Uhr: ASKNÖ warnt vor Hochwasser-Infoseite im Internet
"Wir raten den hilfsbereiten Österreicherinnen und Österreicherin, ihre Hilfsbereitschaft nicht ausnützen zu lassen. Keine Daten hinterlassen auf www.LSDEnergy.com!", so die Warnung der Arbeiterkammer Niederösterreich.

Knapp 125.000 Fans hat die "Infoseite - Hochwasser 2013 Österreich" bereits auf Facebook. Neben Hochwasserbildern und Postings zum Hochwasser wird auf der Seite ungeniert für einen Energydrink geworben. Auf einer verlinkten Homepage werden Besucher dazu aufgerufen, sich als Hochwasser-Helfer eintragen zu lassen - samt Name und Telefonnummer. Dutzende Personen haben sich bereits eingetragen, ihre Daten sind im Internet frei zugänglich.

12:49 Uhr: Aufräumarbeiten in Hüttau haben begonnen
Nach den heftigen Regenfällen und Murenabgängen hat sich die Situation im salzburgerischen Hüttau beruhigt. Nun haben die Aufräumarbeiten begonnen.

© APA/Gindl
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Fotos: (c) APA/Barbara Gindl

12:42 Uhr: Donau-Höchststand in der Wachau ab 16 Uhr ewartet
Der Donau-Höchststand in der Wachau werde "ab 16.00 Uhr" erwartet, teilte der Hydrografische Dienst des Landes Niederösterreich am Dienstagmittag mit. Der prognostizierte Wert beim Pegel Kienstock liege bei "10,80 bis 10,90 Metern" und damit vermutlich knapp unter jenem des August-Hochwassers 2002. Damals waren 10,90 Meter gemessen worden.

12:38 Uhr: Wiener Donauinsel: Copa Cagrana und Sunken City überflutet
Die Treppelwege auf der Donauinsel sind überflutet, die Gastromeilen Copa Cagrana (auf der "Festlandseite", Anm.) und Sunken City auf der Donauinsel stehen unter Wasser.



12:34 Uhr: FPÖ.-Abgeordnete spenden 10.000 Euro für Hochwasseropfer
Die Abgeordneten des Freiheitlichen Parlamentsklubs werden 10.000 Euro für die Opfer der aktuellen Hochwasserkatastrophe spenden, kündigte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in seiner heutigen Pressekonferenz an.

12:30 Uhr: Gemeidne Ebensee (OÖ) im Ausnahmezustand
Katastrophale Zustände durch das Hochwasser herrschen weiterhin in der Gemeinde Ebensee im oberösterreichischen Salzkammergut. Zwar sank der Pegel des Traunsees, 50 Häuser standen jedoch noch immer unter Wasser, zwei Ortsteile waren komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Besonders schlimm hatte es die Ortsteile Rindbach und Seewinkel erwischt. Sie waren von außen mit Autos nicht mehr erreichbar, da teilweise ganze Straßen weggeschwemmt wurden.

12:26 Uhr: Regierung sichert finanzielle Hilfe für Hochwasseropfer zu
Die Regierungsspitze hat am Dienstag nach dem Ministerrat den Betroffenen nach der Hochwasserkatastrophe finanzielle Hilfe zugesichert. "Egal, wie viel Geld notwendig ist (...), es werden die Mittel zur Verfügung stehen", sagte Bundeskanzler Werner Faymann im Pressefoyer nach der Regierungssitzung.

12:20 Uhr: Spenden für die Flut-Opfer sind auf folgenden Spendekonten möglich:

ROTES KREUZ: Erste Bank, Kontonummer 40014400144, Bankleitzahl 20111, Kennwort "Hochwasser"

CARITAS: Erste Bank, Kontonummer 01234560, Bankleitzahl 20111 sowie PSK, Kontonummer 7700004, Bankleitzahl 60000, Kennwort "Katastrophenfonds Österreich"

HILFSWERK:
Online unter https://www.hilfswerk.at/spenden/online-spenden oder Überweisung an die Erste Bank, Kontonummer 29246066100, Bankleitzahl 20111

DIAKONIE: Online unter www.diakonie-katastrophenhilfe.at/spenden oder Überweisung an die PSK, Kontonummer 2313300, Bankleitzahl 60000, Kennwort "Hochwasser"

LAND NÖ: Hypo NÖ Landesbank, Kontonummer 04455014455, Bankleitzahl 53000, Kennwort „Hochwasser 2013“

LAND OÖ: Hypo OÖ Landesbank, Kontonummer 800003, Bankleitzahl 54000, Kennwort "Hochwasserhilfe OÖ 2013"

ORF Hochwasser Soforthilfe: Erste Bank, Kontonummer 40014400100, Bankleitzahl 20111

RAIFFEISEN OÖ und CARITAS OÖ: Raiffeisenbanken in OÖ, Kontonummer: 1245000, Bankleitzahl 34000, Kennwort „Hochwasserhilfe 2013“

12:15 Uhr: Damm in Wallsee (NÖ) muss mit "Big Packs" verstärkt werden
In Wallsee, Bezirk Amstetten, musste der Damm an der Donau mit "Big Packs" verstärkt werden. Dazu kam ab den Mittagsstunden ein Black Hawk-Hubschrauber des Bundesheeres zum Einsatz, teilte Philipp Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando mit. Es gehe darum, die Stabilität des Dammes zu gewährleisten.

12:10 Uhr: Niederösterreich steht unter Wasser

Diashow: NÖ steht unter Wasser


 

12:03: Essl Museum in Korneuburg muss heute schließen und sagt Eröffnung ab
Die sich verschärfende Hochwasser-Situation in Klosterneuburg hat das Essl Museum dazu veranlasst, aus Sicherheitsgründen heute geschlossen zu halten und die für heute, Dienstag, Abend angesetzte Eröffnung der Ausstellung "Besucher" von Tim Eitel, international gefeierter Vertreter der "Neuen Leipziger Schule", abzusagen. Die Schau selbst werde zugänglich sein, sobald es möglich sei, die Vernissage soll am 18. Juni anlässlich der Eröffnung der Schau "Sommerbilder" nachgeholt werden, sagte Sammler Karlheinz Essl heute bei einem Pressegespräch, das im nahen Schömer-Haus stattfand.

12:00 Uhr: Der Hochwasser-Schutz in Krems-Stein:

© APA/Fohringer
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(c) APA/Helmut Fohringer

11:54 Uhr: Überblick über die wichtigsten Straßensperren in Salzburg
Am Tag zwei nach dem Hochwasser hat sich auf Salzburgs Straßen die Lage weiter normalisiert. Dennoch ist die Liste der Sperren immer noch relativ lang:

  • Die Pinzgauer Bundesstraße B311 bleibt zwischen Taxenbach und Bruck auf unbestimmte Zeit gesperrt.
  • Weiterhin nicht befahrbar ist die Salzachtal Bundesstraße B159 im Bereich Pass Lueg. Hier ist ein Ausweichen auf die Tauernautobahn möglich.
  • Der Dientner Sattel auf der Hochkönig Bundesstraße B164 bleibt vermutlich noch für rund zwei Wochen unpassierbar.  Auf unbekannte Zeit gesperrt bleibt auch die Dientner Landesstraße L216 zwischen Lend und Dienten.
  • Die Filzmooser Landesstraße L219 ist zwischen Filzmoos und der Landesgrenze zur Steiermark wegen Erdrutsch-Gefahr ebenfalls nicht befahrbar. Die Sperre könnte allerdings am Mittwochabend aufgehoben werden.
  • Ebenfalls gesperrt ist die Embacher Landesstraße L266 zwischen Embach und Lend.
  • Ebenfalls gesperrt ist noch die alte Gerlos Bundesstraße B165, dort kann aber über die bereits seit Montag wieder offene Mautstraße ausgewichen werden.

     

11:47 Uhr: Bis zu 1000 Euro Direkthilfe für AK-OÖ-Mitglieder
Heute hat der Vorstand der Arbeiterkammer Oberösterreich offiziell beschlossen, vom Hochwasser geschädigten AK-Mitgliedern mit Mitteln aus dem AK-Katastrophenfonds zu helfen. Die Unterstützung kann entweder als Direkthilfe (die nicht zurückgezahlt werden muss) oder als zinsenloser Kredit gewährt werden.

Die Direkthilfe beträgt maximal 1000 Euro je nach Schadenshöhe. Der Kredit für den Wiederaufbau ist mit 7000 Euro angesetzt und wird bei einem Schaden von mehr als 10.000 Euro gewährt. Der Wiederaufbaukredit hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das erste Jahr ist tilgungsfrei, ab dem zweiten Jahr ist der Kredit in 48 Monatsraten zurückzuzahlen. Die Arbeiterkammer zahlt die Zinsen.

11:42 Uhr: Aufräumarbeiten in Schärding
Insgesamt 540 Personen - 250 Soldaten, 250 Feuerwehrleute und zahlreiche freiwillige Helfer - begannen in Schärding damit, die Schäden zu beseitigen. Eine 90-Jährige, die am Montag wiederbelebt werden musste, war nach Auskunft des Spitals am Dienstag nach wie vor in kritischem Zustand. Das Haus der betagten Frau war per Auto nicht mehr erreichbar gewesen, die Feuerwehr hatte die Retter mit einer Zille hingebracht.

11:35 Uhr: Ungarische Rettungsteams für Österreich?
Der ungarische Innenminister Sandor Pinter hat in einem Brief an seine Ressortkollegin Johann Mikl-Leitner (V) die Unterstützung seines Landes für Hochwasser-Einsätze in Österreich angeboten. Ungarn verfüge unter anderem über technische Fachleute, Logistiker und medizinisches Personal mit großer Erfahrung, die jederzeit nach Österreich kommen könnten.

11:30 Uhr: Aktueller Pegelstand der Donau in Korneuburg bei 7,71 Meter
Der Pegelstand der Donau steigt weiter, laut MA 45 - Wiener Gewässer liegt er bei der für Wien relevanten Messstelle Korneuburg aktuell bei 7,71 m, was einer Durchflussmenge von 10.000 m3/sec entspricht. Der Pegel wird allerdings weiter steigen und laut Prognosen den Höchststand aus dem Jahr 2002 überschreiten.

Hier finden Sie die aktuellen Wasserstände in Niederösterreich.

11:22 Uhr: Ungarn ruft Katastrophen-Notstand aus
Wegen des nun auch Ungarn bedrohenden Donau-Hochwassers hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban für Teile seines Landes den Katastrophen-Notstand ausgerufen. Die Behörden könnten 8.000 Armeesoldaten, 8.000 Katastrophenschützer, 1.400 Wasserbau-Experten und 3.600 Polizisten mobilisieren, erklärte Orban am Dienstag.

11:20 Uhr: Krisenstimmung im Mühlviertel: "Alles schwimmt"
Krisenstimmung herrschte angesichts des Hochwassers am Dienstag im Bezirk Urfahr-Umgebung im Mühlviertel: In W



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