Das Abwassermonitoring in Kärnten zeigt in den vergangenen Tagen einen deutlichen Anstieg der RSV-Werte.
Wie der Landespressedienst in einer Aussendung am Donnerstag mitteilte, sind dagegen die Werte von SARS-CoV-2 und Influenza A/B rückläufig. Für Februar wird daher eine starke Erkrankungswelle des Respiratorischen Synzytialvirus (RSV) mit möglichen schweren Atemwegserkrankungen bei Neu- und Frühgeborenen, Säuglingen und Kleinkindern sowie Risikopersonen erwartet.
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner (SPÖ) appelliert daher, sich impfen zu lassen. "Gerade mit Blick auf RSV ist es entscheidend, jetzt rechtzeitig zu handeln." Die RSV-Schutzimpfung für Erwachsene sei in den Gesundheitsämtern erhältlich, Säuglinge und Kinder bekommen die RSV-Immunisierung im Krankenhaus nach der Geburt oder bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, die am Kinder-Impfprogramm teilnehmen.