Junge Raser in Wien

Mit 160 km/h bei Rot über Kreuzung - Total-Crash nach Vollgas-Anfall

Ein Wunder, dass die beiden Kumpels (18 und 22) im BMW das unausweichliche Ende ihres Höllenritts mit bis zu 250 km/h auf der Tangente überhaupt überlebt haben.

Wien. Und so stellte sich die Speed-Attacke eines 18-jährigen Probeführerschein-Fahrers mi seinem besten Freund (22) am Beifahrersitz Montagabend um 23.30 dar: "Beamte der Landesverkehrsabteilung Wien wurden im Bereich der A22,Fahrtrichtung Stockerau, auf einen Pkw-Lenker aufmerksam, der mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Dabei wurde er im Bereich einer Baustelle, in der eine Beschränkung von 60 km/h gilt, mit 190 km/h gemessen. Nachdem die Beamten das Blaulicht aktiviert hatten, beschleunigte der Fahrzeuglenker weiter und setzte seine Fahrt im Kaisermühlentunnel mit bis zu 225 km/h fort."

BMW Raser Wien
© LPD Wien
  

Infolge ignorierte der Rekord-Bleifuß alle Anhaltezeichen durch die Exekutive, die (auch aus Sicherheitsgründen) kaum nachkam. Mithilfe einer Videoanlage konnte schließlich ein Tempo-´Maximum von bis zu 250 km/h dokumentiert werden. 

Im Bereich der Floridsdorfer Brücke überfuhr der junge Rekord-Raser den Kreuzungsbereich trotz Rotlichts der Verkehrslichtsignalanlage mit etwa 160 km/h. Dabei donnerte er über eine Verkehrsinsel, verlor die Kontrolle über den schwarzen BMW und touchierte die Leitplanke auf der Auffahrtsrampe zur A22. Durch den Aufprall wurden der Vollgas-Pilot sowie sein Beifahrer verletzt und das Auto fast bis zur Unkenntlichkeit beschädigt. Der Bleifuß, ein 18-jähriger Österreicher und sein 22-jähriger Beifahrer wurden mit Prellungen von der Berufsrettung Wien in ein Krankenhaus gebracht.

Dem 18-Jährigen wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Er wird sowohl verwaltungsrechtlich als auch strafrechtlich angezeigt.

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