Gerettet!

Ganzes Waldviertel atmet auf: Traditions-Textiler Herka und TVG gerettet!

Gestiegene Energiekosten, wegbrechende Hotelaufträge, der Ausfall eines Hauptkunden – für die Waldviertler Textil-Traditionsunternehmen Herka und Textilveredelung Gmünd  TVG) war es Mitte Jänner 2026 der bittere Weg in die Insolvenz. 

9,8 Millionen Euro Schulden, 355 Gläubiger, 100 Arbeitsplätze sind auf dem Spiel. Das Waldviertel drohte zwei seiner ältesten Industriebetriebe zu verlieren.

Doch jetzt kommt die Wende

Am Landesgericht Krems stimmten die Gläubiger dem Sanierungsplan mehrheitlich zu. Sie erhalten eine Quote von 20 Prozent – in mehreren Raten bis 2028.
„Die Erfüllung des Sanierungsplanes wird mit Hilfe eines neuen Finanzierungspartners gesichert", erklärt Insolvenzexperte Stephan Mazal von Creditreform.

86 von ursprünglich 100 Stellen bleiben erhalten – 56 bei Herka in Kautzen, 30 bei TVG in Gmünd. Das 1927 gegründete Unternehmen Herka produziert seit fast 100 Jahren Handtücher, Bademäntel und Decken und bleibt damit ein echtes Stück Waldviertler Wirtschaftsgeschichte. 14 Mitarbeiter mussten dennoch gehen. Die große Frage bleibt: Reicht der neue Finanzierungspartner, um die Traditionsmarken dauerhaft in die Zukunft zu führen?

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