Aus der Mode

Heidi Klum mit Quoten-Flop: Historisches Tief für „Germany’s Next Topmodel"

Historisches Tief bei den Quoten: Ist "Germany's Next Topmodel" noch zeitgemäß? Die Kritiker werden immer lauter. 

Das einstige Flaggschiff der ProSieben-Unterhaltung, Heidi Klums (52) „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM), manövriert sich gegenwärtig durch stürmische Gewässer. Obgleich die Show rund um Heidi Klum (52) in der Vorwoche noch einen Bestwert verbuchen konnte, folgte in dieser Woche die herbe Ernüchterung: Die Reichweite in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sank auf lediglich 430.000 Zuseherinnen und Zuseher in Deutschland. 

Mehr lesen: 

Ein historischer Tiefpunkt im Zahlenwerk

Mit einem Marktanteil von nur noch 11,6 Prozent markierte die Castingshow den schwächsten Wert ihrer langjährigen Geschichte, wie das Branchenmagazin dwdl berichtet. Zwar schalteten beim Gesamtpublikum mit 1,01 Millionen Menschen exakt so viele Personen ein wie in der Vorwoche, doch der Glanz der werberelevanten Quote verblasst zusehends. In Österreich blieb das Interesse mit lediglich 81.000 Zusehern ebenfalls auf einem verhaltenen Niveau.


 

Zwischen Diversität und Identitätskrise

Obwohl GNTM mit der aktuell 21. Staffel eine beachtliche Lebensdauer im TV-Business vorweist, sieht sich das Konzept wachsender Kritik ausgesetzt. In sozialen Netzwerken wie TikTok monieren Teile der Fangemeinde eine „Verwässerung“ des ursprünglichen Formats durch den starken Fokus auf Diversität.

Besonderes Aufsehen erregte unlängst die Ex-Kandidatin Darya Strelnikova (33). In ihrem Podcast „Pillow Talk“ bezog sie eine klare, wenn auch höchst umstrittene Position. Topmodels seien für sie weder „curvy“ noch „trans“ – eine Aussage, die ihr neben Zustimmung auch einen vehementen Shitstorm einbrachte. Es scheint, als stünde die Show vor der Zerreißprobe zwischen zeitgeistiger Neuausrichtung und der Sehnsucht der Kernzuschauer nach klassischen Schönheitsidealen.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten