Hirtzbergers Gift war 20-fache Todesdosis

ÖSTERREICH

Hirtzbergers Gift war 20-fache Todesdosis

Der Täter im Fall des vergifteten Bürgermeisters von Spitz hatte klare Mordabsichten. Er benutzte die 20-fache Todesdosis.

Wer den Spitzer Bürgermeister Hannes Hirtzberger vergiftet hat, wollte den Tod des Politikers und Anwaltes erwirken – von lediglich schwerer Körperverletzung kann nun nicht mehr die Rede sein.

Dosis
Wie ein Gutachten feststellt, waren in der vergifteten Praline rund 700 Milligramm des Rattengifts Strychnin; rund 30 bis 300 Milligramm sind beim Menschen tödlich. In Hirtzbergers Magen wurden nach dem Attentat vom 9. Feber dieses Jahres noch 30 Milligramm des Giftes entdeckt. Der Rest war bereits in die Blutbahn gelangt.

U-Haft
Der Verdächtige Helmut Osberger bestreitet nach wie vor die Tat. Wie berichtet wird er wohl bis zum Prozess hinter Gitter bleiben. Sein Opfer wird kaum daran teilnehmen können. (kast)

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