Schlepper Wiener Neudorf

200 Illegale ins Land geschleust

Schlepper-WG nach Unfall ausgehoben

Drei Syrer (35, 23, 21), die in St. Pölten zusammen wohnen, wurden jetzt als Serien-Schlepper überführt.

NÖ. Die letzte Fuhre endete spektakulär: Von der Polizei in Maria Enzersdorf verfolgt, landete der Van der beiden jüngeren Verdächtigen auf den Gleisen der Wiener Lokalbahnen – aus dem Wrack stiegen neben dem Chauffeur und seinem Komplizen sieben weitere Syrer, die alle zum Glück unverletzt blieben und noch am Unfallort um Asyl ansuchten. Die Schleuser zeigten sich geständig – und noch am selben Tag konnte ihr 35-jähriger WG-Kumpel in St. Pölten verhaftet werden.
 

Mindestens 30 Schlepperfahrten durchgeführt

 

Das Trio gab zumindest 30 Schlepperfahrten ab der ungarisch-österreichischen Grenze zu, wobei insgesamt an die 200 Frauen, Kinder und Männer in Mödling und in Wien-Ottakring abgesetzt wurden. Daraus ergibt sich ein Schlepperlohn von mindestens 30.000 Euro – noch nicht eingerechnet dabei diverse Spesen wie zum Beispiel Corona-Masken. ­Dafür müssen ihre „Mitreisenden“ pro Stück 50 Euro hinblättern! Innenminister Nehammer ist über die Skrupellosigkeit entsetzt: „Schlepper nützen das Leid der Menschen aus!“
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