Gesundheitsreform

Spitals-Umbau im Weinviertel: DAS ändert sich für Patienten in Hollabrunn

Das Landesklinikum Hollabrunn wird umgebaut – und Landesrat Anton Kasser (ÖVP) hat bei einer Pressekonferenz erklärt, was das für die Patienten im Weinviertel bedeutet. Die Botschaft: Es wird besser. Aber nicht alles bleibt, wie es war! 

Die größte Änderung: Die Geburtshilfe wurde von Hollabrunn nach Korneuburg verlagert. Dafür gibt es jetzt eine brandneue Tages- und Wochenklinik – mit bis zu 100 Operationen pro Monat! Grauer Star, Karpaltunnelsyndrom, Knie-Arthroskopie – viele Eingriffe sind jetzt ohne Übernachtung möglich. Kasser jubelt: "Die Warteliste wird dadurch deutlich schneller abgearbeitet!"

Hollabrunn und Stockerau – jetzt ein Haus

Spitals-Umbau im Weinviertel: DAS  ändert sich für Patienten in Hollabrunn
© LGNÖ

Künftig werden die Standorte Korneuburg-Stockerau und Hollabrunn als ein Klinikverbund geführt. Die Idee dahinter: Die Spitäler sollen sich gegenseitig entlasten und ergänzen. Für Patienten soll das kürzere Wartezeiten und bessere Versorgung bedeuten.

288-Betten-Campus kommt

Noch eine Mega-Ankündigung: In Hollabrunn entsteht der größte Gesundheits- und Pflegecampus der Region – mit satten 288 Betten. Dazu garantiert das Land eine 24/7-Notfallversorgung im gesamten Weinviertel.

Aber: Noch 10 bis 15 Jahre Übergangszeit

Kasser dämpft allzu große Erwartungen: Die neue Struktur kommt erst in 10 bis 15 Jahren vollständig. Bis dahin bleibe alles "wie gewohnt in Betrieb". Geduld ist gefragt – im Weinviertel wird das Gesundheitssystem auf Sicht umgebaut! Die Botschaft ist also: Hollabrunn bleibt – aber es wird ein anderes Spital. Die Frage ist: Wird es wirklich besser?

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