Insbesondere auf Freilandstraßen ist die Zahl schwerer Verkehrsunfälle hoch. Hier sollte laut VCÖ Tempo 80 die Regel und Tempo 100 die zu begründende Ausnahme sein.
OÖ. 2025 kamen in Oberösterreich 73 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, um eine Person mehr als im Jahr 2024, berichtet die Mobilitätsorganisation VCÖ. Die größte Opfergruppe waren Pkw-Insassen, die zweitgrößte Motorradfahrer. 40 Prozent der Verkehrstoten waren Senioren.
„In den kommenden Jahren wird die Anzahl älterer Menschen stark steigen. Unser Verkehrssystem muss mehr Rücksicht auf ältere Menschen nehmen, verstärkte Maßnahmen für eine seniorengerechte Verkehrsplanung sind wichtig“, erklärt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Das heißt konkret im Ortsgebiet mehr Verkehrsberuhigung, mehr Tempo 30 statt 50 sowie übersichtliche Straßenübergänge.
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Die häufigsten Ursachen tödlicher Verkehrsunfälle waren in Oberösterreich Vorrangverletzung, die in engem Zusammenhang mit mangelnder Aufmerksamkeit steht, sowie Ablenkung und Unachtsamkeit. Die Bundesregierung ist gefordert, Handy am Steuer endlich als Delikt ins Vormerksystem aufzunehmen, wie das in der Mehrzahl der EU-Staaten bereits der Fall ist, betont der VCÖ.