SPÖ-Antrag

OP-Wartezeiten: Endlich Transparenz für alle Oberösterreicher

SPÖ-Gesundheitssprecher Binder: „Die Daten liegen vor, sie müssen nur veröffentlicht werden!" 

. Wie lange muss ich auf meine Operation warten? Geht es in einem anderen Krankenhaus schneller? Fragen wie diese sollen künftig rasch geklärt werden.  Ein Initiativantrag der SPÖ, der mehr Transparenz bei OP-Wartezeiten fordert, wird am Donnerstag erstmals im Gesundheitsausschuss des Oö. Landtags behandelt. Ziel ist es, dass Wartelistendaten aller Fondskrankenanstalten künftig auf einer zentralen Plattform des Landes monatlich veröffentlicht werden. Die Wartelistendaten aller Fondskrankenanstalten sollen künftig auf einer zentralen Plattform des Landes monatlich veröffentlicht werden. Dass das sinnvoll wäre, hatte der Landesrechnungshof laut SPÖ bereits in seiner Prüfung aus dem Jahr 2016 festgehalten.  

OP-Wartezeiten: Endlich Transparenz für alle Oberösterreicher
© SPÖ

 „Es braucht keinen zusätzlichen bürokratischen Aufwand. Die Daten sind da. Es fehlt nur der politische Wille, sie der Bevölkerung zugänglich zu machen", sagt SPÖ-Gesundheitssprecher Peter Binder. 

Wartezeiten auf Knie- und Hüftoperationen sind in OÖ mittlerweile auf bis zu 87 Wochen gestiegen. „Wer weiß, wie viele Menschen in einem bestimmten Spital bereits auf denselben Eingriff warten, kann nicht nur die eigene Wartezeit besser einschätzen, sondern auch gezielt das Krankenhaus wählen. Das ist echte Selbstermächtigung für Patient:innen – und ein konstruktiver Beitrag zur oft geforderten Patientenlenkung: Transparenz ordnet die Patientenströme, anstatt sie nach Geldbörse oder Versicherungsstatus zu spalten", so Binder.

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