Immer "Sehr gut"

Promotio sub auspiciis für drei JKU Absolventen

Sub-auspiciis-Promovierte erhalten vom Bundesministerium ein einmaliges Exzellenzstipendium in Höhe von 9.000 Euro. 

Linz. Nur rund 20 Absolventen erhalten im Durchschnitt jedes Jahr die höchste Auszeichnung für einen besonderen Studienerfolg: die Promotio sub auspiciis. Nun durften sich gleich drei Absolventen der Johannes Kepler Universität Linz über diese Ehrung durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen freuen: das Staatsoberhaupt überreichte die Ehrenringe.  Eine Sub-auspiciis-Promotion ist die höchste Auszeichnung einer Studienleistung in Österreich. Die Voraussetzung: Von der Oberstufe bis zum Ende des Studiums dürfen nur „Sehr gut“-Bewertungen vorliegen. Mit dem Elektroniker und Informationstechniker Stefan Baumgartner aus Kirchschlag, Mathematiker Thomas Franz Speckhofer aus Attnang-Puchheim und Ökonom René Wiesinger haben das drei JKU Studierende – und nunmehrigen Absolventen –geschafft.  

„Es ist eine außergewöhnliche Leistung, die nicht nur Talent, sondern auch Freude am Lernen, Zielstrebigkeit und beeindruckende Leistungsbereitschaft erfordert“, freut sich Stefan Koch, Rektor der Johannes Kepler Universität Linz. 

Der 29-jährige Ökonom René Wiesinger zeigt in seiner Dissertation „Essays in Applied Health and Labor Economics“ anhand von vier Arbeiten die Auswirkungen von Lohntransparenz auf den Gender Pay Gap, die Auswirkungen von Gesundheitsschocks auf das Arbeitsangebot und Gesundheitsverhalten von Arbeitskollegen, den Effekt des Todes eines Elternteils auf die Fertilität von Töchtern sowie die Ergebnisse unterschiedlicher Behandlungsmethoden bei Patientenmit Vorhofflimmern. „Die Promotio sub auspiciis ist eine große Anerkennung für die jahrelange Arbeit“, so Wiesinger. 

"Je mehr Blickwinkel auf diese Welt wir zulassen, desto besser verstehen wir sie", sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der Überreichung des Ehrenrings.

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