Schiffe müssen eigene Kläranlage eingebaut haben.
Linz/Passau. Ende des Jahres hat ein Passagierschiff in Passau verschmutztes Abwasser in die Donau geleitet. Die Wasserschutzpolizei stellte mehr als den dreifachen erlaubten Grenzwert fest, wie es in einer Mitteilung hieß. Das Wasser sei in der bordeigenen Kläranlage nicht richtig gereinigt worden. In Österreich wurden im Vorjahr 45 Kabinenschiffe kontrolliert, dabei kam es zu fünf Beanstandungen bei bordeigenen Kläranlagen, eine davon in Linz. Die Dunkelziffer könnte weit höher liegen, denn rund 2.000 Mal haben Kreuzfahrtschiffe im Vorjahr in Oberösterreich angelegt.
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Wer Abwasser illegal einleitet, dem drohen Geldstrafen von bis zu 3.600 Euro.