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Polizei warnt: So dreist sind die neuen Tricks der Diebe

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Trickdiebstähle und Kellereinbrüche nahmen im Vorjahr zu.

Polizeisprecher Roman Hahslinger bestätigte einen Bericht von ÖSTERREICH, dass es mehr Kellereinbrüche und Trickdiebstähle als im Vorjahr gibt und dass insbesondere Trickdiebe auf neue Modi operandi zurückgreifen. Hier die am häufigsten angewandten neuen Tricks der Diebe:

Der Stau-Trick

So klopfen Täter zum Beispiel im Stau an die Fensterscheiben von Autofahrern und geben vor, mit einem Stadtplan den Weg zum Flughafen erklärt haben zu wollen. Der Lenker steigt aus, weil er den Weg über den Plan über das Fenster nicht gut erläutern kann. Während der Fahrer beschäftigt ist, räumt ein zweiter Täter das Auto aus.

Der Berührungs-Trick

Eine Variante: Die Täter verursachen eine leichte Berührung und veranlassen so das Opfer auszusteigen und nachzuschauen, ob das Fahrzeug beschädigt ist. Unterdessen wird das Auto ausgeräumt. Hahslinger: "Wir raten, nichts am Beifahrersitz liegen zu lassen. Und wenn man aussteigen muss, dann sollte man Handtaschen mitnehmen."

Der Haustier-Trick

Trickdiebe versuchen auch, haustierfreundliche und alleinstehende Wohnungs- bzw. Hausbesitzer auszunützen. Sie kundschaften Hahslinger zufolge deren Lebensumstände aus.

Bei Tierfreunden läuten sie dann an und sagen, ihre Katze sei entlaufen und hätte sich im Garten des Hausbesitzers versteckt. Wenn der Inhaber herauskommt und bei der Suche hilft, wird ihm einstweilen sein Domizil ausgeräumt. Hahslinger appellierte, eine gewisse Skepsis an den Tag zu legen.
 

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