Nach 5. Überfall schließt Salzburger Bank ihre Filiale

Jetzt reicht's

Nach 5. Überfall schließt Salzburger Bank ihre Filiale

Nachdem sie zum fünften Mal überfallen worden ist, schließt die Raiffeisenbank Kasern-Lengfelden in Bergheim nun endgültig ihre Pforten.

Die Filiale war in ihrem 22-jährigen Bestehen am vergangenen Freitag bereits zum fünften Mal ausgeraubt worden. Das Institut liegt nur wenige hundert Meter von der Autobahn-Auffahrt Salzburg-Nord entfernt, zahlreiche daneben befindliche Kaufhäuser waren auch für eine Flucht zu Fuß günstig, berichteten am Mittwoch Salzburger Medien.

Bereits nach dem vorletzten Überfall im September 2007 gab es Überlegungen, den Standort zu schließen, sagte Geschäftsleiter Christian Kühleitner der APA. Diesen Montag habe man sich nun definitiv für das Zusperren entschlossen und nach Bergheim zu siedeln.

Grund dafür seien aber nicht nur die häufigen Überfälle. "Das geänderte Bankgeschäft, die Einführung von Automaten, Elba und Internet führt dazu, dass die Angestellten nur noch für Beratungsgespräche aufgesucht werden", bemerkte Kühleitner. Daher sehe man es als unnötig, diese Zweigstelle weiterhin offen zu halten. Die beiden Angestellten der Filiale Kasern würden in der zwei Kilometer entfernten Raiffeisenbank Bergheim weiterarbeiten.

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