Messer-Mord in Steyr

Spendenaktion für Michelles Familie

Schwester von Michelle Mord Steyr
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Afghane wollte sich ins Ausland absetzen

Wie berichtet, war Saber A. nach der Bluttat nach Wien geflüchtet. Hier wollte er sich gefälschte Papiere besorgen, um sich offensichtlich ins Ausland abzusetzen. Freunde von ihm forderten ihn auf, sich der Polizei zu stellen. Dies und der riesige öffentliche Fahndungsdruck veranlassten den Jugendlichen, der inzwischen europaweit gesucht worden war, sich am Dienstag um 12.50 Uhr über den Notruf bei der Polizei zu stellen. Nahe des Bahnhofs in Wien-Floridsdorf ließ er sich schließlich widerstandslos festnehmen.

Eine Lehre hatte Saber A. abgebrochen

Der Asylantrags des Afghanen, der in Niederösterreich eine Lehre zum Bodenleger begonnen, aber abgebrochen hatte, bevor er im Mai dieses Jahres in die Unterkunft „Maradonna“ nach Steyr kam, war abgelehnt worden. Als Jugendlicher genoss er allerdings subsidiären Schutz. Dieser Schutz soll Saber A. jetzt aberkannt werden. Abgeschoben wird er dennoch nicht. Sollte Anklage erhoben werden, wird ihm in Österreich der Prozess gemacht. Es drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis – für Saber A. gilt die Unschuldsvermutung.

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