SPÖ will am Sonntag 30-er Marke knacken

Wahlkampf-Ziele

SPÖ will am Sonntag 30-er Marke knacken

FPÖ will 20%-Marke überschreiten. NEOS hoffen auf Einzug ins Parlament.

Nur noch zwei Tage bis zur Nationalratswahl. Der Wahlkampf befindet sich im Endspurt und die Parteien versuchen ein letztes Mal alle ihre Anhänger und Funktionäre zu mobilisieren, mit nur einem Ziel: so viele Stimmen wie möglich am Sonntag zu bekommen. SPÖ-Wahlkampfleiter Darabos und FPÖ-Chef Stronach gaben nun ihre Ziele für die Wahl bekannt: SPÖ will Platz Eins behaupten und Strache hofft auf das Überschreiten der 20 Prozent-Marke. NEOS-Chef Strolz hat nur ein Ziel: den Einzug in den Nationalrat zu schaffen.

Diashow: Wahlergebnisse seit 2008 - Info-Grafiken

1/8
NR-Wahl 2008 - Hochburgen der Parteien
Ergebnisse der NR-Wahl 2008

Übersicht über die Stimmenateile bei der Nationalratswahl 2006 und 2008.

2/8
NR-Wahl 2008 - Hochburgen der Parteien
SPÖ - Wahlergebnisse seit 2008

Übersicht über die SPÖ-Wahlergebnisse seit 2008.

3/8
NR-Wahl 2008 - Hochburgen der Parteien
ÖVP - Wahlergebnisse seit 2008

Übersicht über die ÖVP-Wahlergebnisse seit 2008.

4/8
NR-Wahl 2008 - Hochburgen der Parteien
FPÖ - Wahlergebnisse seit 2008

Übersicht über die FPÖ-Wahlergebnisse seit 2008.

5/8
NR-Wahl 2008 - Hochburgen der Parteien
BZÖ - Wahlergebnisse seit 2008

Übersicht über die BZÖ-Wahlergebnisse seit 2008.

6/8
NR-Wahl 2008 - Hochburgen der Parteien
Grüne - Wahlergebnisse seit 2008

Übersicht über die Wahlergebnisse der Grünen seit 2008.

7/8
NR-Wahl 2008 - Hochburgen der Parteien
Wahlergebnisse seit NR-Wahl 2008

Übersicht über Gewinne und Verluste der im Parlament vertretenen Parteien seit der Nationalratswahl 2008.

8/8
NR-Wahl 2008 - Hochburgen der Parteien
NR-Wahl 2008 - Hochburgen der Parteien

Österreichkarte mit Bezirken eingefärbt nach der stimmenstärksten Partei bei der Nationalratswahl 2008, Gemeinden mit dem jeweils höchsten und niedrigsten Ergebnis nach Parteien.

Darabos: SPÖ will 30 Prozent-Marke überspringen
Der Wahlkampf ist für die SPÖ gut gelaufen. Das Ziel sei unverändert, die 30-Prozent-Marke zu überspringen und eine Regierung aus ÖVP, Freiheitlichen und Team Stronach zu verhindern, so Wahlkampf-Leiter Norbert Darabos bei seiner Abschluss-Pressekonferenz Freitagvormittag.

Dirty-Campaigning-Vorwürfe gegen ÖVP
Der ÖVP unterstellte der SPÖ-Generalsekretär, mit einem neu angelaufenen "Dirty Campaigning" einen in Österreich bisher nicht bekannten Stil in den Wahlkampf gebracht zu haben. Dabei geht es um so genannte Türhänger, die etwa in Wien, Niederösterreich und Tirol aufzufinden waren. In denen wird mit einem SPÖ-Sujet dargestellt, was die "Faymann-Steuern" bedeuten würden, nämlich zusätzliche Abgaben unter anderem auf den "Schmuck der Oma", "geliebte Erinnerungen an Eltern und Großeltern", den Wohnwagen, das Auto oder den Schrebergarten-Anteil.

Impressum gibt es unter dieser Anhänger-Aktion keines, kritisierte Darabos, der angesichts des Titels "Faymann-Steuern" wenig überraschend die ÖVP oder zumindest VP-nahe Kreise hinter der Kampagne vermutet. Der Bundesgeschäftsführer forderte VP-Chef Michael Spindelegger auf, nun bekannt zu machen, ob dessen Partei oder eine ihrer Vorfeldorganisationen dahinter stecke. Wenn das so wäre, sei diese "Diffamierung" einer Regierungspartei jedenfalls "unwürdig".

Strache hofft auf "blaues Wunder"

FPÖ-Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache hofft bei der Nationalratswahl weiterhin auf ein Überschreiten der 20-Prozent-Marke für seine Partei. "Vielleicht geht sich ja ein blaues Wunder aus", spekulierte er am Freitag bei einer Pressekonferenz auch mit dem Abschneiden als zweitstärkste Partei. In diesem Fall würde er etwa in einer blau-schwarzen Koalition auf keinen Fall den Vizekanzler geben: "Ich werde nie einen Schwächeren zum Stärkeren machen."

Eine offizielle Schlussbilanz wollte sich Strache ersparen, diese werde es am Wahlsonntag geben. "Ich bin über jeden Erfolg dankbar und hoffe, dass wir die 20 Prozent überspringen", gab er sich verhältnismäßig bescheiden, "ich freue mich über jedes Plus". Die Ausgangssituation sei so schwierig wie nie gewesen, es gebe so viele Listen wie nie zuvor. "Egal wie es ausgeht, wir werden das Votum der Wähler mit Demut respektieren", machte Strache klar.

NEOS hoffen auf Einzug ins Parlament
Ermüdungserscheinungen sind bei Matthias Strolz zwei Tage vor der Nationalratswahl noch nicht zu erkennen. Der NEOS-Chef zeigte sich bei der letzten Pressekonferenz vor dem Urnengang am Sonntag davon überzeugt, dass seine Partei den Einzug ins Parlament schaffen werde. "Wir sind am Sprung zu unserem Wahlziel von fünf Prozent. Ich glaube daran, dass wir die Sensation des Wahlabends sein werden." Ein Grund dafür sei nicht nur "unser großer Glücksfall", nämlich Parteispender Hans-Peter Haselsteiner, sondern auch eine "beharrliche, entschlossene und leidenschaftliche" Wahlkampfleistung.

"Unsere Bekanntheit ist im September explodiert", verwies Strolz auf eigene Umfragedaten, die dem Wahlbündnis mit dem Liberalen Forum (LIF) einen österreichweiten Bekanntheitswert von 71 Prozent zuschreiben. Insgesamt habe man 429.000 Menschen direkt erreicht, 60.000 Hausbesuche gemacht und sei mit Plakaten in 268 Gemeinden präsent. Stolz ist der NEOS-Spitzenkandidat auch auf die Spendensumme von rund 1,3 Mio. Euro. "Damit sind wir das erfolgreichste Crowdfunding-Projekt in der österreichischen Politik."

Umfragen: SPÖ und ÖVP bei 50 Prozent
Glaubt man den bisherigen Umfragedaten, dann müssen SPÖ und ÖVP bei der Nationalratswahl am 29. September zwar mit Verlusten rechnen, die gemeinsame Mandatsmehrheit dürften sie aber vermutlich behalten. FPÖ und Grüne werden gegenüber dem Ergebnis von 2008 wohl deutlich zulegen. Das Team Stronach wird laut vorliegenden Daten den Einzug locker schaffen, muss aber mit weniger Stimmen rechnen als noch in der ersten Jahreshälfte. Mehr als fraglich scheint der Einzug für das BZÖ. Und auch die neue Partei NEOS hat nur schwache Chancen auf das Überspringen der Vier-Prozent-Hürde.

Diashow: Die Kandidaten der Parteien - Bundesliste

1/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 1. Werner Faymann
2/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 2. Gabriele Heinisch-Hosek
3/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 3. Wolfgang Katzian
4/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 4. Barbara Prammer
5/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 5. Katharina Kucharowits
6/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 6. Laura Rudas
7/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 7. Sabine Oberhauser
8/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 8. Josef Cap
9/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 9. Doris Bures
10/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 10. Norbert Darabos
11/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 11. Claudia Schmied
12/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
SPÖ, 12. Rudolf Hundstorfer
13/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 1. Michael Spindelegger
14/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 2. Michaela Steinacker
15/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 3. Sebastian Kurz
16/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 4. Angelika Winzig
17/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 5. Asdin El Habbassi
18/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 6. Andreas Zakotelsky
19/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 7. Dorothea Schittenhelm
20/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 8. Hannes Rauch
21/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 9. Getrude Aubauer
22/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 10. Jakob Auer
23/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 11. Wolfgang Gerstl
24/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
ÖVP, 12. Franz Joseph Huainigg
25/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 1. Heinz-Christian Strache
26/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 2. Herbert Kickl
27/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 3. Anneliese Kitzmüller
28/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 4. Dagmar Belakowitsch-Jenewein
29/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 5. Norbert Hofer
30/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 6. Harald Vilimsky
31/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 7. Harald Stefan
32/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 8. Barbara Rosenkranz
33/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 9. Reinhard Bösch
34/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 10. Veronika Matiasek
35/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 11. Werner Neubauer
36/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
FPÖ, 12. Gernot Darmann
37/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 1. Eva Glawischnig
38/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 2. Werner Kogler
39/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 3. Gabi Moser
40/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 4. Peter Pilz
41/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 5. Christiane Brunner
42/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 6. Sigrid Maurer
43/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 7. Bruno Rossmann
44/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 8. Julian Schmid
45/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 9. Helene Jarmer
46/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 10. Georg Bürstmayr
47/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 11. Lara Köck
48/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Die Grünen, 12. Marco Schreuder
49/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 1. Josef Bucher
50/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 2. Markus Fauland
51/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 3. Michaela Hatvan
52/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 4. Alexander Scheer
53/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 5. Heidrun Tscharnutter
54/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 6. Rainer Widmann
55/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 7. Thomas Publig
56/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 8. Maria Hafele
57/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 9. Sigisbert Dolinschek
58/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 10. Silvia Barones
59/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 11. Wolfgang Spadiut
60/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
BZÖ, 12. Kurt List
61/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 1. Frank Stronach
62/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 2. Kathrin Nachbaur
63/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 3. Monika Lindner

Monika Lindner hat nach der Frist für die Zusammenstellung der Bundesliste bekannt gegeben, doch nicht fürs Team Stronach kandidieren zu wollen. Da die Liste nachträglich nicht geändert werden kann, steht Lindner noch zur Wahl. Sie kann aber nach der Wahl auf ihr Mandat verzichten oder als "wilde" Abgeordnete in den Nationalrat einziehen.

64/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 4. Georg Vetter
65/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 5. Christoph Hagen
66/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 6. Marcus Franz
67/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 7. Ulla Weigerstorfer
68/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 8. Rouven Ertlschweiger
69/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 9. Renate Heiser-Fischer
70/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 10. Darinka Hrnjez
71/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 11. Sylvia Youssef
72/72
Team Stronach, 12. Jessi Lintl
Team Stronach, 12. Jessi Lintl


OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten