Anklage steht: 6-facher Mordversuch an Polizisten

Schütze soll in Anstalt

Anklage steht: 6-facher Mordversuch an Polizisten

Erst wollte sich der Schütze selbst töten, dann eröffnete er das Feuer auf die Polizei.

Stmk. Wegen sechsfachen versuchten Mordes an Polizeibeamten wird sich ein 49-Jähriger aus der Südoststeiermark verantworten müssen. Die Anklage gegen ihn steht, ist aber noch nicht rechtskräftig.

30 Minuten lang soll der Beschuldigte im vergangenen September von seinem Balkon in Burgfried (Gemeinde Gnas) mit einer Pistole auf Polizeiautos gefeuert haben. Vier Projektile trafen die Streifenwägen, eine Kugel durchlöcherte sogar die ­Kappe eines Polizisten.

Alarmiert worden waren die Beamten von der Ehefrau des 49-Jährigen, weil der damit gedroht hatte, sich zu erschießen. Beamte des Sondereinsatzkommandos Cobra konnten ihn schließlich überwältigen und festnehmen. Das Feuergefecht hatte er sich vor den Augen seiner minderjährigen Nichten geliefert.

Der Steirer gilt als psychisch krank, war bereits vor den Schüssen in Behandlung. Es wird mit seiner Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Straftäter gerechnet.

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