Trauerzug

Tränenmeer um Opernball-Beauty

Opernball-Debütantin Claudia, von ihrem Freund getötet, wurde unter Tränen beerdigt.

Ob aus der Steiermark oder aus Wien – alle, die sie kannten, waren gekommen. Mehr als 300 Trauergäste begleiteten Claudia am Mittwoch um 11 Uhr in Schöder auf ihrem allerletzten Weg.

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    „Auf unverständliche Weise wurdest du aus unserer Mitte gerissen“, sprach Pfarrer Ferdinand Sattler: „Doch wir danken für die Stunden, die wir mit dir gelacht haben.“ Der Gottesmann führte den Trauerzug an. Hinter ihm der Sarg aus hellem Holz, liebevoll mit gelben Rosen geschmückt. Der traurigste Weg in ihrem Leben führte Claudias Familie und Freunde von der Aufbahrungshalle in die Pfarrkirche zum Gottesdienst. Nach einer rührenden Abschiedszeremonie wurde Claudia Lercher am Ortsfriedhof beerdigt.

    Niedergestochen.
    Wie berichtet, durfte die bildhübsche Kellnerin, die Ärztin werden wollte und heuer den Opernball eröffnet hatte, nur 18 Jahre alt werden. Sie wurde von ihrem Freund Tobias W. (19) erstochen – weil sie die Beziehung beenden wollte. 20 Mal rammte ihr der Kärntner in der Wohnung des jungen Paares in Wien-Margareten ein Küchenmesser in den Oberkörper. Danach rief der mutmaßliche Killer die Polizei und ließ sich widerstandslos festnehmen. Er sitzt in U-Haft.

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