Graz

Kellerbrand: Fünf Verletzte durch Qualm

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Feuer in Wohnblock - Vier Erwachsene und ein Kind mussten ins Spital.

Ein Brand im Keller eines fünfstöckigen Wohnhauses in Graz-Jakomini hat am Donnerstagabend mehrere Verletzte gefordert: Fünf Personen, darunter ein Kind, kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Durch die Hitzeentwicklung waren eine Erdgasleistung und in einem Kellerabteil gelagerte Ölfässer gefährdet.

Nach Angaben der Berufsfeuerwehr wurde kurz vor 19.30 Uhr Alarm ausgelöst. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen in dem Wohnblock am Schönaugürtel zwei Kellerabteile in Brand, das Stiegenhaus war stark verraucht. "Mit einem Hochleistungslüfter wurde das Stiegenhaus belüftet und parallel der Brand mit einem Hochdruckrohr bekämpft", berichtete Einsatzleiter Dieter Pilat. Die Bewohner brachten sich selbst bzw. ihre Angehörigen in Sicherheit, eine ältere Dame, die die Orientierung verloren hatte, wurde von der Feuerwehr geborgen. Fünf Personen wurden ins LKH Graz gebracht, weil bei ihnen der Verdacht auf Rauchgasvergiftung bestand.

Der Brandherd konnte infolge der dichten Rauchentwicklung erst mit Hilfe einer Wärmebildkamera gefunden und gelöscht werden. Durch die große Hitzeentwicklung bestand auch Gefahr für eine Erdgasleitung und in einem Kellerabteil gelagerte Ölfässer - die Feuerwehr konnte aber rechtzeitig entsprechende Schutzmaßnahmen setzen. Der Sachschaden dürfte eher gering sein, die Brandursache war zunächst nicht bekannt.

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