Taxi-Preller betrog auch ESC-Sängerin Zoë Straub

Chronik

Taxi-Preller betrog auch ESC-Sängerin Zoë Straub

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Er blieb einem Taxi-Chauffeur 18.000 Euro Fuhrlohn schuldig und betrog Sängerin Zoë.

Die Geschichte sorgte weltweit für Furore: Der Wiener Taxilenker Mahmoud M. (47) kurvte mit seinem Fahrgast Dr. Jürgen P. (44) um die halbe Welt – ÖSTERREICH berichtete. Über Monte Carlo ging es bis Mexiko und über Kanada und London retour. Doch den vereinbarten Fuhrlohn von 18.000 Euro blieb der selbst ernannte Millionär schuldig.

Offenbar nicht der einzige Fall, in dem der gebürtige Oberösterreicher, der angeblich Unternehmen rund um den Globus betreibt, Zusagen nicht eingehalten hat.

Keine Gage

Im September 2016 buchte er für eine Charity-Veranstaltung in Tirol Schlagerstar Zoë Straub. Die ESC-Teilnehmerin erfüllte ihren Part, unterhielt das Publikum mit ihren Liedern.

Doch die vereinbarte Gage hat Zoë bis heute nicht gesehen. Ihr Anwalt Georg Strommer zu ÖSTERREICH: „Wir bereiten eine Sachverhaltsbekanntgabe an die Staatsanwaltschaft vor.“ Seit über einem Jahr korrespondiert der angesehene Jurist mit Dr. Jürgen P., der sich seinerseits als Rechtsanwalt ausgibt. In Deutschland läuft unterdessen das Verfahren gegen Jürgen P. in der Causa um den Wiener Taxilenker weiter. Der scheint einem Hochstapler aufgesessen zu sein, wie sich jetzt herausstellt.

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