Großübung

Eurofighter donnern über Tirol

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Die Piloten üben mit ihren Kampfjets: Seit Montag fliegen die Eurofighter.

Der Tiroler Himmel wird für die nächsten eineinhalb Wochen zur Übungswiese der Kampfjet-Piloten: Eurofighter durchschneiden von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr die Lüfte und trainieren im Überschallbereich. Das bedeutet, dass die Kampfjets schneller als der Schall sind: Wird diese Geschwindigkeitsgrenze überschritten, gibt es einen lauten "Überschallknall“.

Flughöhe
Genau auf diesen dürfen sich die Unterländer in den nächsten eineinhalb Wochen gefasst machen: "Wir achten aber darauf, dass in einer Höhe von bis zu 15.200 Metern geflogen wird, sodass niemand am Boden verunsichert wird“, erklärt Hubert Berger vom Tiroler Militärkommando gegenüber ÖSTERREICH.

"Touch an go"
Die Übung muss im Freien stattfinden, sie fordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Pilot, Radarleitoffizier und der zivilen Flugsicherung: Am Simulator können die Piloten also nicht Probe fliegen. Derzeit wird im Unterland, "im dünn besiedelten alpinen Kernraum“ geprobt. Es könne allerdings sein, dass am Innsbrucker Flughafen ein "Touch and go“ geübt wird: Der Eurofighter touchiert die Landebahn nur und hebt sofort wieder ab. Das hänge vom Wetter ab und von der Koordination mit der zivilen Luftraumüberwachung. Nur in Vorarlberg und Wien stechen die Eurofighter nicht durch die Wolken. Berger weiß warum: "Wegen der starken Besiedelung.“

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