Verbot für Wiener Straßenstrich

In Wohngebiet

Verbot für Wiener Straßenstrich

Die Anrainer der Felber- und der Linzer Straße können aufatmen.

Ab November werden in Wohngegenden keine unbescholtenen Frauen mehr von Freiern aus Autos bedrängt. Denn die Stadt ringt sich endlich durch, dass die Straßenprostitution aus Wohngebieten verbannt wird. Ausfallstraßen, etwa die Triester Straße, oder auch der Prater könnten als Alternative dienen.

Proteste
Seit Jahren beschweren sich Anrainer der äußeren Mariahilfer Straße, der Felberstraße, der Linzer Straße und aus dem Stuwerviertel über die frivolen Dirnen sowie deren dreiste Freier, die mit ihren Autos die Mädels abholen. Nach einer einjährigen Dialogphase mit allen Betroffenen wird ein neues Wiener Prostitutionsgesetz beschlossen (Ende Juni). Und das verbietet den Liebesdamen künftig ihre Dienste in Wohngegenden anzubieten – das kündigten Montagabend Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) und Grünen-Mandatarin Birgit Hebein an.

Strafen für Freier
Und: Wird künftig ein Freier in Wohngegenden erwischt, wie er mit einer Prostituierten in Kontakt tritt, muss auch er 500 Euro Strafe zahlen. Auch neu: Für alle Prostitutionslokale gilt künftig eine behördliche Meldepflicht (zum Schutz der Frauen).

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