Bei Schwaz in Tirol

Westbahn nach Leitungsriss nun passierbar

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Ein Fernzug konnte gerade noch durch Schwaz brausen, dann ist die Oberleitung gerissen.

Die seit 9.00 Uhr andauernde Sperre der Westbahnstrecke ist am Dienstag gegen 15.00 Uhr wieder aufgehoben worden. Vorerst wird die Strecke nur eingleisig befahren, ab 19.00 Uhr sollten dann wieder beide Gleise in Betrieb genommen werden. Im Nahverkehr könne es dadurch noch zu kurzen Verzögerungen kommen, sagte ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel.

Bei der Durchfahrt des Zuges "EC 81" (von München nach Bozen) war es bei Schwaz in Tirol zu einem Riss der Oberleitung gekommen. Beide Fahrtrichtungen wurden daraufhin für den Zugsverkehr gesperrt. Als Ursache käme entweder ein Problem mit dem Material infrage oder der Bügel des Triebfahrzeuges habe sich eventuell in der Oberleitung verheddert. Das müsse jetzt noch genau geklärt werden.

Die Fahrgäste des Zuges "EC 81" saßen rund zwei Stunden in dem Zug fest. "Wir haben einen Krach wahrgenommen und dann ging plötzlich nichts mehr", schilderte ein Betroffener. Nach rund zwei Stunden wurde der gestrandete Zug schließlich mit einer Diesellok in den Bahnhof Innsbruck geschleppt.

Für die Dauer der Sperre war von den ÖBB ein Schienenersatzverkehr eingerichtet worden. Der Fernverkehr wurde zwischen Jenbach und Innsbruck mit Bussen überbrückt. Im Nahverkehr mussten die Zugreisenden zwischen Fritzens/Wattens und Jenbach auf Busse umsteigen.

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