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jagen Hunde-Killer

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Tierfreunde machen mobil: Sie begeben sich nun ebenso wie die Polizei auf die Jagd.

„Sogar aus Vorarlberg und Deutschland sind schon Hinweise gekommen“, sagt Michaela Rossmann von der Polizei. Das Problem dabei: „Wir haben noch keinen konkreten Namen, das erschwert freilich die Ermittlungsarbeit.“

Mobilmachung
Auch bei den Tierschutzvereinen geht es rund: pausenlos Anrufe, Hunderte Postings, Dutzende Mails. Insgesamt sind es 150 Hinweise, denen nachgegangen wird. Auch Tierfreunde jagen die „Bestie von der U6“, wie der „Bubi“-Mörder auf Facebook genannt wird. Fabian Schmidt vom Verein „Tierfreude“: „Wir sind einer Spur nachgegangen, wo jemand mit dem Hundemord geprahlt hat, haben eine Kontaktperson beim Praterstern getroffen. Leider ein Fehlschlag.“

Heiße Spur
Auch bei ÖSTERREICH und Radio oe24 langen Hinweise ein. Ein Augenzeuge vom Tatort Jägerstraße: „Ich habe den Mann verfolgt, dann aus den Augen verloren. Später sah ich ihn mit seinem Pitbull bei einer Tankstelle wieder und sprach ihn an. Er wirkte wie ein Rauschgiftsüchtiger.“

Mahnwache
Die Trauer um „Bubi“ ist ungebrochen. Rena Strasser, eine Freundin von Besitzerin Manuela B., hat zur Mahnwache aufgerufen: „Es haben sich schon Hunderte angemeldet.“ Der Ort: Station Jägerstraße. Die Zeit: Freitag um 19 Uhr.

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