Neue Details offenbaren Horror

Benzin-Täter sperrte Opfer in Feuerhölle ein

Benzin-Täter sperrte Opfer in Feuerhölle ein
© all/Fotomontage
Es wird kaum zu beweisen sein, dass der Ägypter sein Opfer nicht töten wollte.
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Wien. Sein Anwalt Arbacher-Stöger spricht von einem „Denkzettel“, den der eifersüchtige Ashraf A. seiner On-Off-Beziehung verpassen wollte, die Fakten sprechen allerdings eine ganz andere Sprache: Wie berichtet, eskalierte der Streit zwischen der 35-jährigen Trafikantin und dem arbeitslosen Koch, weil Zweiterer meinte, jeder Kunde und jeder (Geschäfts-)Freund, den die Frau traf, wäre auch ihr Liebhaber. Seit einem Jahr überwachte der Ägypter die Trafik auf der Nussdorfer Straße im 9. Bezirk in Wien mit einem Abhörgerät, kürzlich bedrohte er Nadine W. mit einem Springmesser.

35-Jährige wollte Privatdetektiv engagieren

Schlüssel. Daraufhin wollte die aus NÖ stammende Frau einen Detektiv beauftragen. Als sie mit einer Kundin darüber sprach und einen konkreten Termin mit einem ­Ermittler nannte, drehte Ashraf (der mithörte) durch. Am Freitag stürmte der 47-Jährige, für den die Unschuldsvermutung gilt, in die Trafik, schnappte sich ­einen mörderischen Plan ­verfolgend den aufgehängten Schlüssel, packte die Trafikantin am Hals und donnerte sie gegen die Wand.

Dann schüttete er einen halben Liter Benzin über das Opfer, nahm ein Feuerzeug und entzündete einen Haufen Papier, der neben der ­benommenen Frau lag und den er extra mit Benzin bespritzte, damit die Flammen in Sekundenschnelle nur so um sich griffen.

Unfassbar: Der Benzin-Täter sperrte hernach die Tür zur Trafik zu und warf den Schlüssel in einen Mistkübel, damit ja niemand feuerlöschend zum Opfer vordringen und ihr rechtzeitig helfen konnte. Der Ägypter sitzt wenig reumütig in U-Haft, das Opfer liegt weiter in akuter Lebensgefahr auf der Intensivstation für Schwerbrandverletzte im AKH.

(kor)

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