Frauen-Killer misshandelte Mithäftling schwer

'Bestie von Favoriten'

Frauen-Killer misshandelte Mithäftling schwer

Der Favoritner Frauenmörder Herbert P. verletzte einen Mithäftling mit einem Kopfstoß schwer.     

Der durch eine DNA-Spur 13 Jahre nach der brutalen Tat ausgeforschte und 2001 verurteilte Mörder von Alexandra Schriefl (eine zweite mögliche Bluttat an der kleinen Christine Beranek wurde ihm angelastet, aber nie nachgewiesen) wurde nach Ver­büßung von 15 Jahren Haft in die Sonderstrafanstalt Mittersteig überstellt. Den Maßnahmenvollzug kassierte er aufgrund einer Gefährlichkeitsprognose, die er immer wieder ge­radezu eindrucksvoll unter Beweis stellt: So stand Herbert P. am Dienstag in Wien vor ­Gericht, weil der heute 49-Jährige in der Sonderhaftanstalt Mittersteig einem älteren Mitinsassen im Streit einen Kopfstoß versetzte. Dem Kontrahenten mussten daraufhin fünf Metallplatten implantiert werden.

Dafür kassierte P. (noch nicht rechtskräftig) zwei Jahre Haft und eine weitere Unterbringung im Maßnahmenvollzug. Das Urteil quittierte der Frauenmörder, indem er voller Zorn aufsprang und „Passt! Gemma! Den Einspruch mach ich schriftlich!“ schrie. Mehrere Justizvollzugsbeamte mussten den Aufgebrachten bändigen, damit sie ihm Handschellen anlegen und ihn aus dem Gerichtssaal führen konnten.

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