Kirchenüberfall: Polizei tappt im Dunkeln

Keine Spur zu brutalem Räuber

Kirchenüberfall: Polizei tappt im Dunkeln

Ein paar Hinweise, null Spuren. Der Überfall auf die Schulbrüder bleibt mysteriös.

Nach dem am Donnerstag vergangener Woche verübten Überfall auf Ordensbrüder der Klosterkirche Maria Immaculata in Wien-Floridsdorf ist der Täter weiterhin unbekannt. Bei der Tat im Pfarrhaus der Schulbrüder in Strebersdorf waren fünf der sechs betroffenen Ordensleute verletzt worden.

„Es gibt aktuell weder neue Erkenntnisse noch neue Ermittlungsansätze“, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger am Mittwoch. Die durch den großen Tatort bedingte aufwendige Spurensicherung sei abgeschlossen, die Auswertung der DNA-Spuren werde noch Zeit in Anspruch nehmen.

Bei dem Überfall in der Anton-Böck-Gasse waren sechs Ordensbrüder gefesselt und stundenlang fest­gehalten worden. Einem der Opfer wurden schwere Kopfverletzungen zugefügt. Geraubt wurden Bargeld aus den Börsen der Opfer und eine Pistole aus einem Safe. Der Täter wurde als etwa 35 Jahre alt, 1,85 Meter groß und kräftig beschrieben. Bei dem Überfall war er mit einer schwarzen Hose und einer dunkelbraunen Jacke bekleidet. ­Außerdem trug er einen aufgeklebten Bart.

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