Am heutigen Montag startet die "Calle Libre 2026": Drei Wochen Street Art, Workshops, Touren und Blockparty - erstmals im 19. Bezirk.
Auch in diesem Jahr lädt das "Calle Libre" Street-Art-Festival die Wiener ein, den öffentlichen Raum in ihrer Stadt neu zu entdecken. Ab heute wird Döbling erstmals über drei Wochen zur urbanen Kunstbühne: Graue Fassaden verwandeln sich in farbenfrohe Artworks, die das Festivalmotto "In-Equality" in den Fokus rücken. Live vor Ort können Besucher Malaktionen erleben, an Workshops teilnehmen und geführte Touren durch das Festivalgelände buchen.
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Vom APA-Turm über bunte Hauswände bis zur Blockparty am Gleis 19 verschmelzen Kunst, Gesellschaftsthemen und das Wiener Nachtleben miteinander - heuer in Kooperation mit Vienna Pride 2026. Dabei realisieren internationale Künstler großformatige Wandarbeiten und interaktive Events für Besucher jeden Alters. Bereits vor Festivalstart setzte Okuda San Miguel mit der Gestaltung der Westfassade des APA-Turms ein farbenprächtiges Zeichen für den Calle Libre Sommer in Wien.
Dialog, Reflektion und neue Perspektiven
"Mit dem 19. Bezirk bespielen wir heuer bewusst einen urbanen Raum, der bislang nur selten mit Street Art in Berührung kam. Gerade darin liegt für uns eine Chance: Kontraste sichtbar zu machen und ästhetische Impulse zu setzen, die sich nachhaltig im Stadtbild einschreiben. Unter dem Titel 'In Equality' geht es uns darum, unterschiedliche Formen von Ungleichheit nicht nur zu thematisieren, sondern im öffentlichen Raum sichtbar zu machen – als Ausgangspunkt für Dialog, Reflektion und neue Perspektiven", erklärt Jakob Kattner, Gründer und Kurator von Calle Libre.
Calle Libre will Wien nicht nur bunter machen, sondern gleichzeitig zum Nachdenken anregen - über Ungleichheit, Zusammenhalt und die Kraft von Street Art im öffentlichen Raum. Das Festival läuft drei Wochen lang und endet am 6. Juni.