Afghane auf der Flucht

Mordfall Leonie: Polizei fahndet nach drittem Verdächtigen

Gedenkstätte
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Die Polizei fahndet nach einem dritten Afghanen, der sich in der Tatwohnung aufgehalten soll.
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Neuer Paukenschlag im Mordfall Leonie: Laut oe24-Informationen steht ein dritter Mann unter dringendem Tatveracht. Dabei soll es sich um den Mitbewohner des 18-jährigen Tatverdächtigen handeln, den er den Nachbarn als seinen Bruder vorstellte. Auch dieser Verdächtige soll vorbestraft sein - gegen den Afghanen sollen bereits in mehreren Ländern Verfahren laufen. Dieser dritte Verdächtige soll sich zum Tatzeitpunkt in der Wohnung aufgehalten haben und befindet sich nun auf der Flucht. Nach ihm fahndet die Wiener Polizei jetzt auf Hochtouren.

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Martha Bissmann über den Mordfall Leonie


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Verdächtige streiten Tat ab

Die beiden 16 bzw. 18 Jahre alten Verdächtigen, die eine 13-Jährige aus dem Bezirk Tulln am Wochenende in einer Wohnung in Wien-Donaustadt missbraucht und getötet haben sollen, haben in den Einvernahmen bisher nicht zur Aufklärung des Sachverhalts beigetragen. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich schwieg der Jüngere bisher, während der Ältere bestritt, etwas mit der Tötung des Mädchens zu tun zu haben.

Zur Person des 16-Jährigen wurden am Mittwoch weitere Details bekannt. Der junge Afghane befindet sich erst seit knapp drei Monaten in Österreich, er war am 7. April eingereist und stellte in weiterer Folge einen Asylantrag. Seine Mutter und seine Schwester halten sich bereits länger in Österreich auf, beide haben 2020 Asyl bekommen. Der 16-Jährige wurde zum Asylverfahren zugelassen - allerdings wurde nach Informationen der APA aufgrund des ihm nunmehr angelasteten Verbrechens ein Verfahren zur Aufenthaltsbeendigung eingeleitet.

Opfer betäubt und vergewaltigt

Die Verdächtigen haben in den Einvernahmen bisher nicht zur Aufklärung des Sachverhalts beigetragen. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich schwieg der Jüngere bisher, während der Ältere bestritt, etwas mit der Tötung des Mädchens zu tun zu haben.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl hatten am Montag Details zu den Ermittlungen rund um den Tod der 13-Jährigen bekannt gemacht. Das Mädchen kannte demnach die beiden Verdächtigen und hatte sie freiwillig in die Wohnung des 18-Jährigen in Wien-Donaustadt begleitet. Dort wurden ihr Pürstl zufolge Drogen - vermutlich Ecstasy - verabreicht, es hätten "Straftaten gegen die sexuelle Integrität" des Mädchens stattgefunden.

Die näheren Umstände ihres Todes und wie die 13-Jährige auf die Straße kam, sind weiterhin unklar. Nach Informationen der APA soll der 18-Jährige sie aus der Wohnung getragen und in einem unweit seiner Bleibe gelegenen Grünstreifen abgelegt haben

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Getötete 13-Jährige: 2 Männer festgenommen


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