Nazi-Alarm 
bei heimischer Fluglinie

Strafanzeige gegen Technikchef

Nazi-Alarm 
bei heimischer Fluglinie

Ein führender Mitarbeiter einer Airline soll die Kollegen mit „Heil Hitler“ begrüßt haben.

Die Vorwürfe gegen Christian H., Chef der Busfahrer bei einer großen Fluglinie, sind nicht ohne: Anzeiger Franz M. (Name geändert) und sieben Zeugen behaupten, H. habe gegen das Verbotsgesetz verstoßen. „Er hat uns Mitarbeiter mit ‚Heil Hitler‘ begrüßt“, sagt M. zu ÖSTERREICH.

Laut Strafanzeige soll H. auch gesagt haben, „es wäre gut, wenn die Mitarbeiter mit dem letzten Zug gefahren wären“. Gemeint ist der Zug ins Vernichtungslager. Topanwältin Astrid Wagner, die M. vertritt: „Mein Mandant schildert mir puren Rassismus.“ Die Airline aber kontert: „Wir wehren uns entschieden gegen diese Vorwürfe. Der Betriebsrat hat alles 2009 geprüft, jedoch ohne Ergebnis.“ Ein Racheakt steht im Raum, M. wurde gekündigt. Es gilt die Unschuldsvermutung.Jochen Prüller



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