Am Heldenplatz

Leinöl-Kur für Wiener Burgtor - alte Technik mit großer Wirkung

Mit viel Geduld und altbekannten Methoden werden die fünf Burgtore am Wiener Heldenplatz wieder fit für die nächsten Jahrzehnte gemacht. 

Die fünf Riesen-Flügel des Burgtors am Heldenplatz erhalten eine Frischzellenkur. Weil die gewaltigen Holztore in die Jahre gekommen sind, werden sie nun Stück für Stück saniert, damit sie auch weiterhin Wind und Wetter standhalten können.

Burgtor Heldenplatz Wien
© ORF

Die Arbeiten haben es in sich: Verschmutzungen werden entfernt, Risse geschlossen und  beschädigte Holzteile ersetzt. Dabei wird eine traditionsreiche Sanierungsmethode unter dem Einsatz von Leinöl angewendet. Mehrfach aufgetragen, sorgt dieses dafür, dass das Holz "atmen" und Feuchtigkeit entweichen kann. Neben altem Holz müssen auch Metallteile überarbeitet oder vorsichtig ausgetauscht werden, wobei man viele Originalteile erhalten will. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Etappen, damit auch weiterhin Millionen von Menschen im Jahr das Burgtor passieren können.

Ein Ende der Sanierung ist bis kommenden Herbst geplant. Überdies stehen noch weitere Arbeiten an, wie etwa die Reparatur der bereits abgenommenen Lorbeerkränze sowie die Reinigung der Fassade. Damit will man sich allerdings Zeit lassen, um die historische Substanz nicht unnötig zu gefährden.

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