Um 40 Prozent erhöht

Saftige Strafen: Wien geht Müll-Sündern an den Kragen

Von Plastiksackerln bis Tschickstummeln - wer Mist im öffentlichen Raum verursacht, zahlt jetzt deutlich drauf. 

Achtlos weggeworfene Trinkbecher oder Zigarettenstummel kommen Müll-Sündern jetzt teuer zu stehen. Seit April nämlich greift die Stadt Wien bei Verschmutzungen im öffentlichen Raum härter durch - und kassiert dabei gut ab.

Müll
© Getty Images

Wer seinen Mist auf Wegen und Straßen einfach fallen lässt, zahlt ab sofort 70 Euro Strafe - um rund 40 Prozent mehr als bisher. Zuvor lag die Organstrafe bei "lediglich" 50 Euro. Die Stadt begründet ihren Schritt damit, dass sie sich an die Inflation anpasst. Das Ziel dahinter: mehr Bewusstsein und weniger Müll auf Wiens Straßen.

Bis zu 1.000 Euro für Sperrmüll

Deutlich teurer wird es allerdings bei gröberen Verstößen. Wer etwa Sperrmüll illegal entsorgt, riskiert eine Anzeige samt Strafen von bis zu 1.000 Euro. Die Kontrollen werden von den sogenannten "Waste Watchern" durchgeführt, die bereits seit Jahren im Einsatz sind.

Müll
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Die Einnahmen aus den Strafen fließen laut Stadt direkt in Maßnahmen für mehr Sauberkeit. Draufzahlen müssen am Ende also fairerweise jene, die Wiens Straßen mutwillig verschmutzen.

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