Der Eurovision Song Contest sorgt am Samstag in Wien auch für jede Menge Verkehrschaos. Eine Maßnahme sorgt wetterbedingt für besonders viel Aufregung.
In der vergangenen Woche wurde Wien zur ESC-Hauptstadt. An jeder Ecke wurde das Song-Contest-Feeling verbreitet. Vor allem am Rathausplatz war die Vorfreude riesig. Das große Public Viewing sollte tausende ESC-Fans anlocken.
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Doch die Veranstalter haben ihre Rechnung wohl ohne das Wetter gemacht. Denn die ganze Woche über war es kalt und verregnet. Für die Gastronomen ein herber Verlust, wie mehrere Branchenkenner berichten. Ein Standplatz am Rathausplatz war ein kostspieliges Unterfangen, aufgrund der miserablen Wetterlage blieb der große Ansturm und somit auch der erhoffte Umsatz aus. Die Folge: Ein großes Verlustgeschäft.
Nur 70.000 kamen am Rathausplatz
Bis Donnerstag kamen nur insgesamt 70.000 Besucher zur größten ESC-Rahmenveranstaltung der Stadt. Die letzte Hoffnung war der Finaltag, doch auch der Samstag ist kühl und vor allem sehr verregnet. Der Ansturm auf den Rathausplatz blieb zumindest am Nachmittag aus.
Das sorgte allerdings für großen Unmut bei vielen Wienern. Denn aus Sicherheitsgründen wurde schon im Vorfeld der Beschluss gefasst, den Ring von der Operngasse bis zum Schottentor ab 12 Uhr komplett zu sperren. Wo ansonsten Autos und Straßenbahnen für regen Betrieb sorgen, herrschte am Samstag gähnende Leere.
Ab 14 Uhr sollte am Rathausplatz das Rahmenprogramm beginnen, doch der Andrang blieb bei den unfreundlichen Bedingungen aus. Eine Farce für den Bürger, der großräumig ausweichen musste, um sein Wunschziel zu erreichen.