Intensivstation

Notfall-Plan

Spitäler rüsten für Ansturm

Die Krisenpläne für die Wiener Spitäler werden jetzt nochmals überarbeitet. 

Am Sonntag lagen in Wien 457 Personen auf Corona-Normalstationen, 113 Menschen waren auf der Intensivstation. Das sind binnen eines Tages um 9 bzw. 6 Fälle mehr - noch sei die Lage nicht dramatisch, aber es gibt in den Spitälern kontinuierlich mehr PatientInnen mit Corona.

Hacker will für Ansturm auf Spitäler vorsorgen Neue Stufenpläne. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker will laut ORF jetzt für einen neuen Ansturm auf die Spitäler vorsorgen: Derzeit ist Wien bei den Corona-Notfallplänen für die Spitäler auf Stufe fünf von acht.

Zusätzlich zu diesen acht Stufen hat Hacker jetzt angeordnet, dass auch eine Stufe neun und zehn eingeplant wird, um bei explodierenden Fallzahlen genügend Kapazitäten für eine adäquate Behandlung zu haben und eine Triage -also die Entscheidung, wer behandelt wird und wer nicht -um jeden Preis zu vermeiden: "Ich will nicht, dass wir nur hoffen, die nächsten Stufen nicht zu erreichen. Hoffnungist kein Managementprinzip." Fix ist, dass ein Betreuungszentrum, wie es im ersten Lockdown in der Messe Wien eingerichtet wurde, nicht mehr installiert wird.

Schwerpunkt-Spital nur für Corona-Fälle geplant

Konzentration. Die Stufe neun könnte aber die Schaffung eines Schwerpunktspitals eigens für Corona-Fälle sein, das von allen anderen Patienten geräumt wird. So könne man auch für alle anderen Kranken eine Versorgung sicherstellen.
 



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