Ring & 2er-Linie gesperrt

Taxler-Demo legte wieder Wien lahm

Taxi Demo
© Viyana Manset Haber
Und täglich grüßt das Murmeltier: Am Montag gab es das nächste Verkehrschaos.
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Die Wiener Taxibranche bringt sich erneut gegen die Konkurrenz durch Fahrdienstanbieter wie Uber in Stellung. Der Protestzug startet heute um 11 Uhr in der Arbeiterstrandbadstraße (22. Bezirk) und führt die Taxler in die Wiener Innenstadt, wo ab 12 Uhr beim Maria-Theresien-Denkmal zwischen Kunsthistorischem und Naturhistorischem Museum am Ring eine Protestkundgebung stattfand.

Taxler-Demo legte wieder Wien lahm
© APA
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Bereits Mitte April demonstrierten rund 1.000 Wiener Taxifahrer gegen die Konkurrenz. "Global Taxiverein" fordert faire und klare Verhältnisse in der Personenbeförderung. Dem "Preis-Dumping" durch Uber müsse ein Ende gesetzt werden.

Auch diesmal seien rund 1.000 Fahrzeuge bei der Demo angemeldet. Da aber viele Kollegen ohne Auto kämen, um sich am Maria-Theresien-Platz zu versammeln, rechnet der Obmann von "Global Taxiverein", Irfan Kuna, mit rund 3.000 Teilnehmern, wie er am Montag zur APA sagte.

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Hofer will Taxlern den Rücken stärken

Rückenwind bekommt die Branche durch eine Ankündigung von Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ), strengere Regeln für Uber zu überlegen und eine Änderung des Gelegenheitsverkehrsgesetzes prüfen zu lassen. "Da soll doch nochmal jemand behaupten, dass unsere Demonstrationen nichts bringen. Einen Tag vor der angekündigten Demo kommt vom Verkehrsminister so eine Entscheidung", reagierte "Global Taxiverein" gestern auf seiner Facebook-Seite. Kuna appelliert an die Regierung, dass "raschest" etwas geschehen müsse. "Viel Kraft haben wir nicht mehr", sagte er am Montag zur APA.

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