Heuer schon 27.300 gefasst – Kontrollen

Zahl gefasster Flüchtlinge stark gestiegen

Karl Nehammer
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Politik und Polizei haben Schleppern den Kampf angesagt – mit Erfolg.
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Wien. Innenminister Karl Nehammer hatte es angekündigt, seine Beamten machen ernst: Noch nie wurde im Hinterland der Grenzen so intensiv gegen illegale Migration vorgegangen. Mit großem personellen Aufwand und mit beachtlichen Aufgriffszahlen illegaler Flücht­linge. Heuer waren es schon 27.000 und damit bereits mehr als in den Vorjahren.

Im ganzen Jahr 2020 gab es im Bundesgebiet etwa 21.700 Aufgriffe, im Jahr davor 19.500. Die Polizei reagierte auf den rasanten Anstieg: Mit Drohnen, Hubschraubern und Wärmebildkameras wurde aufgerüstet, beide Seiten der Grenzen wurden von Beamten bestreift, Kontroll-Schwerpunkte gesetzt. Nicht zuletzt führte die verstärkte Einbindung des Bundesheeres zu den Fahndungserfolgen.

Neu ist: Wien rückte in den Fokus des Schlepperwesens. Die Flüchtlingsschmuggler sind dazu übergegangen, ihre „Fracht“ bis in die Bundeshauptstadt zu bringen. Immer häufiger werden deshalb im Stadtgebiet Schlepper gefasst.

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