In Innsbruck ist dieses Wochenende das 28. Alpenregionstreffen der Schützen aus Bayern, Tirol, Südtirol und Welschtirol über die Bühne gegangen.
Höhepunkt war das Zusammentreffen von rund 12.000 Schützen und Marketenderinnen aller Schützenbünde der Alpen am Sonntag am Bergisel. Der Bund der Tiroler Schützenkompanien, der das Treffen ausrichtete, betonte: "Wo 1809 Gegensätze und Konflikte herrschten, leben wir heute Freundschaft und Verbundenheit zwischen Tirol und Bayern."
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Im Mittelpunkt stand das kameradschaftliche Miteinander über Grenzen hinweg und das Erlebbarmachen des Schützenbrauchtums unter dem Motto "Miteinander für unsere Heimat", teilte der Verband in einer Aussendung mit. Der offizielle Festakt im Bergiselstadion wurde mit dem Landesüblichen Empfang feierlich eröffnet, dem auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Innenminister Gerhard Karner, der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle (alle ÖVP), der bayerische Staatsminister Joachim Hermann (CSU), der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP), der Landeshauptmann von Trentino, Maurizio Fugatti (Lega), und der Innsbrucker Bürgermeister Johannes Anzengruber (JA - Jetzt Innsbruck) beiwohnten.
Nach dem Festakt im Bergiselstadion mit Skisprung-Einlage, Heiliger Messe und Ehrungen marschierten die Schützenkompanien durch die Innsbrucker Innenstadt an zahlreichen Zuschauern vorbei zur Messe Innsbruck, wo schließlich gefeiert wurde. "Dieses 28. Alpenregionstreffen ist weit mehr als ein Fest der Tradition. Es ist ein lebendiges Zeichen dafür, dass Gemeinschaft stärker ist als Trennung und dass aus der Geschichte Versöhnung wachsen kann", sagte Landeskommandant Major Thomas Saurer.