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Politik-Insider

Pröll will ÖVP-Team 2011 völlig umkrempeln

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2011 soll es gleich mehrere Ministerrochaden geben: Fekter und Spindelegger als VP-Stars.

VP-Innenministerin Maria Fekter beantwortet die ÖSTERREICH-Frage klar: „Wirke ich, als ob ich vorhätte, das Innenministerium aufzugeben? Nein, ich mache das sicher nicht." Seit Tagen wird dennoch kolportiert, dass Justizministerin Claudia Bandion-Ortner für Fekter Platz machen könnte. In der Tat wälzt VP-Chef Josef Pröll seit Monaten Regierungsumbildungspläne, berichten VP-Strategen: „Aber das wird erst in einigen Monaten passieren.“

Dafür soll es dann zu größeren Rochaden kommen: Fekter – jahrelang Justizsprecherin der VP – könnte dann tatsächlich Justizministerin werden.

Innenminister könnte dann der Meinungsumfragen-Liebling, VP-Außenminister Michael Spindelegger, werden. Fekter, so das Kalkül der schwarzen Strategen, solle mit Härte die prominenten Justiz-Causen um Grasser und Co. vorantreiben. Spindelegger wiederum könnte als Innen- und Integrationsminister glaubhaft nach dem Motto „hart, aber herzlich“ agieren – und so die Polarisierung um Abschiebefälle mindern. Der Haken an den schönen Plänen: Weder Fekter noch Spindelegger wollen ihre jetzigen Ressorts aufgeben…

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