Zu hohe Infektionszahlen: Contact-Tracing wird immer schwieriger

Nachvollziehbarkeit sinkt stark

Zu hohe Infektionszahlen: Contact-Tracing wird immer schwieriger

In Teilen des Landes funktioniert das Contact Tracing immer schlechter.

Es geht längst nicht mehr nur um die tägliche Rate der Neuinfektionen, die unbestritten „zu hoch“ ist, wie sich von Regierung über Virologen alle einig sind. In der Corona-Ampel-Kommission ging es längst auch schon um Probleme beim Contact Tracing.

Während es den ganzen August über hieß, dass über 70 Prozent der Fälle aufgeklärt werden könnten, sank der Wert ab September auf 60 Prozent und geht seither konstant runter. Ein Insider zu ÖSTERREICH: „In Teilen des Landes funk­tioniert das Contact Tracing gar nicht mehr.“

Das betrifft übrigens längst nicht mehr nur Wien. In der Sitzung wurden auch Bezirke in Tirol, Vorarlberg und Niederösterreich angesprochen.

Tourismus und generelle erhöhte Reisetätigkeiten hätten auch stumme Corona-Virus-Nester zur Folge. Immer häufiger passiere das Contact Tracing „nun zu spät und nur mangelhaft“, so ein Experte. Das hätte dann weitere Neuinfektionen zur Folge, die dann wiederum zu spät und mangelhaft getraced würden.

Wenn Contact Tracing erliegt, droht Chaos

Stopp. Daher müsse die Fallzahl gesenkt werden, um das Tracing wieder ­sicherzustellen.

Isabelle Daniel

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